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VDM News

Medienpreis LEOPOLD 2021/2022 ? Gute Musik fŁr Kinder

Unabh√§ngig von durch Corona bedingten Einschr√§nkungen f√ľr den Kultursektor und das Musikleben gibt es auch in diesem Jahr eine neue Wettbewerbsrunde des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) f√ľr den alle zwei Jahre verliehenen Medienpreis LEOPOLD ‚Äď Gute Musik f√ľr Kinder.

 

 

Neu ist nun der Sonderpreis Elementare Musikpraxis digital. Damit zollt der VdM Musikschullehrkr√§ften und Musikschulen, Akademien, Verlagen, Musikschaffenden und anderen Kreativen Anerkennung f√ľr die Entwicklung von Materialien zu erg√§nzendem digital gest√ľtztem Lernen f√ľr die Altersgruppe ab zwei Jahren und den Themenbereich der Elementaren Musikp√§dagogik, die Kindern auch zu Hause angeleitet musikalische Aktivit√§t erm√∂glichen und Kollegen entsprechende Anregungen zur Verf√ľgung stellen.

 

Die 13. Ausschreibung  wendet sich aber ebenso wie bisher auch wieder an Produzentinnen und Produzenten fantasievoller CDs, DVDs, CD- und DVD-ROM in bester Qualität, die in unterschiedlichster Weise Musik zum Thema haben. Außerdem sind weiterhin musikbezogene deutschsprachige Online-Formate wie Internetportale und Applicationprogramme gesucht, die zu kreativer Nutzung durch Kinder anregen.

 

Die Preisverleihung findet am 24. September 2021 wieder gemeinsam mit dem Kulturpartner WDR3 im WDR Funkhaus Köln am Wallrafplatz statt.

 

Eingereicht werden k√∂nnen Produktionen, die zwischen dem 1. Januar 2016 und dem 31. Januar 2021 erschienen und √ľber den Handel oder andere (Verkaufs-)Wege zu beziehen sind.

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2021.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.medienpreis-leopold.de und beim VdM (Tel. 0228 / 957060, vdm( at )musikschulen.de).

 

Unterst√ľtzt wird der Medienpreis LEOPOLD vom Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von den Partnern WDR 3 Kulturradio und der Initiative H√∂ren. F√ľr die Segmente Musikapps und Online-Formate des Medienpreises arbeitet der VdM mit der Forschungsstelle Appmusik der Universit√§t der K√ľnste Berlin zusammen.

 

 

Pressekontakt:

Claudia Wanner

Verband deutscher Musikschulen e.V.
Tel. 0228/95706-21
mobil 0171-7364487
presse( at )musikschulen.de

 

Digitalisierung an Musikschulen: Herausforderungen und Chancen

Am 2. und 3. Oktober 2020 findet in Koblenz die diesjährige Hauptarbeitstagung und Trägerkonferenz mit Bundesversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) statt. Eingeleitet wird die Bundesversammlung am Samstag, 3. Oktober 2020, um 11.00 Uhr im Großen Saal der Rhein-Mosel-Halle Koblenz durch den Bundesvorsitzenden des VdM, Ulrich Rademacher, und die Kulturdezernentin der Stadt Koblenz, Margit Theis-Scholz. Christoph Kraus, Abteilungsleiter Kultur im Kulturministerium Rheinland-Pfalz wird ein Grußwort sprechen.

Daran anschlie√üend diskutieren Vertreter der Kommunalen Spitzenverb√§nde und des VdM in einem Podiumsgespr√§ch zum Thema ‚ÄěBesch√§ftigungsverh√§ltnisse an Musikschulen: Entwicklung und Herausforderung‚Äú.

 

Im Fokus der Hauptarbeitstagung steht die Sicherung der Musikschularbeit und damit der musikalischen Bildung gerade auch in Zeiten von Corona. Dabei geht es um gelungene und rechtssichere M√∂glichkeiten der Digitalisierung der √∂ffentlichen Musikschulen ebenso wie um die weitere Etablierung und Sicherung von Kooperationsm√∂glichkeiten mit Kindertagesst√§tten und allgemeinbildenden Schulen. Eine wichtige Rolle nehmen dabei die L√§nder mit ihrer Verantwortung f√ľr eine notwendige langfristige Sicherung der Zugangsm√∂glichkeiten und Angebote der √∂ffentlichen Musikschulen ein. Die F√∂rderung des Fachkr√§ftenachwuchses f√ľr Musikschulen ist ebenfalls von gro√üer Bedeutung.

 

Die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung/Tr√§gerkonferenz wird vom VdM in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen in Rheinland-Pfalz und der Musikschule der Stadt Koblenz veranstaltet. Sie wird gef√∂rdert durch das Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Stadt Koblenz und das Land Rheinland-Pfalz √ľber den Landesverband der Musikschulen Rheinland-Pfalz.

 

Der VdM ist der Fach- und Tr√§gerverband der rund 930 √∂ffentlichen, zumeist kommunalen Musikschulen, in denen an bundesweit 4.000 Standorten √ľber 1,4 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von mehr als 39.000 Fachlehrkr√§ften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner f√ľr die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenbildung.

 


 

Gemeinsame Presseeinladung des Verbandes deutscher Musikschulen und der Stadt Koblenz

zum Pressegespräch am 1. Oktober 2020 und zur Eröffnung der Bundesversammlung am 3. Oktober 2020 in der Rhein-Mosel-Halle Koblenz

 

Pressegespräch

am Donnerstag, 1. Oktober 2020, um 11.00 Uhr

im Rathaus Koblenz

Raum 103, Rathaus 1, Jesuitenpl. 2-4, 56068 Koblenz

 

Es sprechen:

  • Dr. Margit Theis-Scholz

Dezernentin f√ľr Bildung und Kultur der Stadt Koblenz
 

  • Friedrun Vollmer
    Mitglied des Bundesvorstandes des Verbandes deutscher Musikschulen

                                  

  • Christoph Utz
    Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen Rheinland-Pfalz
     
  • Katrin Bleier
    Schulleiterin der  Musikschule der Stadt Koblenz

 

In dem Pressegespräch werden Ihnen die inhaltlichen Schwerpunkte der Hauptarbeitstagung und Bundesversammlung/Trägerkonferenz vorgestellt sowie aktuelle Informationen zu den Musikschulen in Deutschland, Rheinland-Pfalz und in Koblenz gegeben. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Einzelinterviews.

 

Medienvertreter sind zum Pressegespräch am 1. Oktober 2020, um 11.00 Uhr im Rathaus Koblenz und zur Eröffnung der Bundesversammlung am Samstag, 3. Oktober 2020, um 11.00 Uhr im Großen Saal der Rhein-Mosel-Halle Koblenz herzlich eingeladen.

 

Wir bitten Sie, sich unter Pressestelle(a )stadt.koblenz.de, Tel. 0261 / 129-1315 oder unter presse( at )musikschulen.de, Tel. 0171-7364487 anzumelden.

 

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

 

Claudia Wanner

Pressesprecherin VdM

Thomas Knaak
Pressereferent der Stadt Koblenz

 

                                                                                                      

Pressekontakt:

 

Claudia Wanner

Pressesprecherin

Verband deutscher Musikschulen

Tel. 0228 / 95 706-21

mobil 0171 / 7364487

presse( at )musikschulen.de

Thomas Knaak
Pressereferent der Stadt Koblenz
Tel. 0261 / 129-1315
Pressestelle(a )stadt.koblenz.de

Vorstandswahlen im Landesverband der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Landesverbandes der Musikschulen in Mecklenburg-Vorpommern am 18. September in Rostock haben die anwesenden Schulleitungen der √∂ffentlichen, gemeinn√ľtzigen Musikschulen ihren neuen Vorstand gew√§hlt.

 

Als ehrenamtliche Vorstandsmitglieder wurden gewählt:

  • Wolfgang Spitz, Leiter der Musikschule der Hansestadt Stralsund, als Vorsitzender
  • Christiane Kr√ľger, Leiterin der Kreismusikschule Uecker-Randow, als 1. stellvertretende Vorsitzende
  • Edgar Sheridan-Braun, Direktor des Konservatoriums Rostock als 2. Stellvertretender Vorsitzender
  • sowie als Beisitzer/innen Ulrike Benn√∂hr (LK Rostock), Volkmar Do√ü (Vorpommern-R√ľgen), Ursula Linke (M√ľritz) und Fridolin Zeisler (Malchin).

 

 

Vorstandswahlen im Landesverband der Musikschulen in Mecklenburg-

Vorpommern: Wolfgang Spitz dankte Christiane Kr√ľger f√ľr Ihre

herausragende Leistung. Foto: LV Mecklenburg-Vorpommern

Nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand wurde Hartwig Kessler (Grevesm√ľhlen) f√ľr sein langj√§hriges Mitwirken im Vorstand besonders gedankt.

 

Der neue Vorstand mit dem Vorsitzenden Wolfgang Spitz dankte den Anwesenden herzlich f√ľr die vertrauensvolle Wahl. Insbesondere wurde die herausragende Leistung der langj√§hrigen Vorsitzenden des Landesverbandes, Christiane Kr√ľger, gew√ľrdigt. Christiane Kr√ľger war mehr als 20 Jahre Vorsitzende des Landesverbandes, war 2002 bis 2011 Mitglied im VdM-Bundesvorstand, ab 2005 als Stellvertretende Bundesvorsitzende, und ist im Jahr 2018 f√ľr ihr gro√ües Engagement f√ľr die kulturelle Bildung und die wichtige Arbeit der Musikschulen mit dem Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet worden. Im VdM-Bundesverband wurde ihr dauerhaft die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

 

Die Versammlung hat sich auf seiner Sitzung im Haus der Musik Rostock √ľberdies mit Fachfragen der Musikschularbeit in Mecklenburg-Vorpommern besch√§ftigt: Fortbildungen, Workshops, die Zusammenarbeit mit der Hochschule f√ľr Musik und Theater Rostock und der Wettbewerb ‚ÄěJugend musiziert‚Äú standen ebenso auf der Tagesordnung wie der Fachaustausch zu Unterrichtsl√∂sungen und Organisationsfragen beim Umgehen mit der Corona-Pandemie. Die Themen Digitalisierung und Verbesserung der Rahmenbedingungen f√ľr die Lehrkr√§fte der Musikschulen stehen weiterhin ganz oben auf der Agenda des Landesverbandes.

 

https://www.musikschulen-mv.de

Trauer um Rudolf Knop

Rudolf Knop, Gr√ľnder und langj√§hriger Leiter der Musikschule der Stadt Wolfsburg, war von 1970 bis 1992 stellvertretender Vorsitzender und von 1993 bis 1995 Vorsitzender des Landesverbandes nieders√§chsischer Musikschulen sowie von 1993 bis 1995 Mitglied im Bundesvorstand des Verbandes deutscher Musikschulen.¬†

 

Musik und Musikvermittlung waren f√ľr Rudolf Knop bis ins hohe Alter Herzensangelegenheit und bestimmender Lebensinhalt. Daf√ľr, dass vor allem junge Menschen einen ungehinderten Zugang zu guter musikalischer Bildung erhalten und in ihren musikalischen Talenten gef√∂rdert werden, hat sich Rudolf Knop erfolgreich sowohl im Hauptberuf als auch ehrenamtlich eingesetzt.

 

Mit seinen klaren Vorstellungen zu Qualit√§tsstandards in der musikalischen Bildung war er immer treibende Kraft und hat die Entwicklung des Musikschulwesens auf Bundes- und Landesebene wesentlich gepr√§gt. Das heutige engmaschige Netz kommunal verantworteter Musikschulen ist auch ein Verdienst von Rudolf Knop, der daf√ľr zeitlebens unerm√ľdlich gek√§mpft hat. Auch viele Jahre nach seinem Eintritt in den Ruhestand brachte er seine Fachkompetenz in die studien- und berufsvorbereitende Ausbildung talentierter junger Musikerinnen und Musiker ein.

 

Rudolf Knop starb kurz vor Vollendung seines 92. Lebensjahres.

Musikschularbeit mit und nach Corona

Rund 160 Musikschulleitungen, kommunale Vertreterinnen und Vertreter sowie G√§ste aus Politik und Kultur begr√ľ√üte der Landesverband der Musikschulen Baden-W√ľrttembergs am 11. September 2020 im Hospitalhof in Stuttgart. Einmal im Jahr treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter der 213 √∂ffentlichen und gemeinn√ľtzigen Musikschulen im Land, deren Tr√§ger- und Fachverband der Landesverband der Musikschulen ist.

 

Die Verbandspr√§sidentin Marion Gentges MdL lie√ü das letzte Jahr Revue passieren und erinnerte noch einmal daran, welche Kraft Musik aufbringen kann, indem sie von den Balkonkonzerten in Italien erz√§hlte. Sie bezeichnete Musik als besondere Medizin in dieser besonderen Zeit. Au√üerdem dankte sie dem Verband und seinen Mitgliedern f√ľr die aktive Arbeit zum Erreichen der Erh√∂hung der Landesf√∂rderung. Kurz vor Weihnachten 2019 wurde die Erh√∂hung auf 12,5 Prozent dann final bewilligt. ‚ÄěDas ist ein Signal der Wertsch√§tzung gegen√ľber der Arbeit der Musikschulen in Baden-W√ľrttemberg‚Äú, schloss sie ihr Res√ľmee.

 

Den Hauptvortrag hielt Susanne Eisenmann, Ministerin f√ľr Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-W√ľrttemberg, die zum ersten Mal an einer Mitgliederversammlung des Landesverbandes der Musikschulen teilnahm. Die Ministerin betonte in ihrer Rede, dass Musik weit mehr als Unterhaltung und Zeitvertreib ist und eine andere Sicht auf die Welt erm√∂glicht. ‚ÄěEs fehlt was, wenn Musik nicht mehr pr√§sent ist‚Äú, sagte sie in Bezug auf die Coronazeit. Sie f√ľhrte noch einmal aus, wie es zur Erh√∂hung der Landesf√∂rderung im Jahr 2019 von 10 auf 12,5 Prozent kam und dankte hier dem Landesverband f√ľr seine √§u√üerst engagierte Arbeit. Das Ziel, schlie√ülich 15 Prozent Landesf√∂rderung zu erhalten, quotierte sie mit einer Einladung zu weiteren Gespr√§chen. Ihren Vortrag schloss sie mit den Worten: ‚ÄěOhne Musik f√§nde ich es ver-st√∂rend.‚Äú

 

Musikalisch umrahmt wurde die Mitgliederversammlung von einem Blechbl√§serquintett aus Mitgliedern des Landesjugendorchesters. J√≥n Vielhaber und Annika Muras (Trompete), Apollonia Meier (Horn), Julian Pfeil (Posaune) und Louis Jakobs (Tuba) unterhielten die Zuh√∂rerinnen und Zuh√∂rer mit drei S√§tzen aus ‚ÄěFancies, Toyes and Dreames for Brass Quintet‚Äú von Giles Farnaby und dem ‚ÄěScherzo‚Äú von John Cheetham.

Kultur Lichter - Deutscher Preis fŁr kulturelle Bildung

Kulturelle Bildung erm√∂glicht die Teilhabe an Kunst, Kultur und Gesellschaft, st√§rkt Kreativit√§t und Ausdrucksf√§higkeit. Bund und L√§nder haben daher einen neuen Preis f√ľr digitale kulturelle Bildung ins Leben gerufen. Ziel ist es, mit der Auszeichnung ‚ÄěKULTURLICHTER ‚Äď Deutscher Preis f√ľr kulturelle Bildung‚Äú Projekte und Projektideen zu f√∂rdern, die digitale Instrumente in der kulturellen Bildung und der Kulturvermittlung innovativ einsetzen. Die Projekte oder Konzepte sollen der St√§rkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts dienen, √ľbertragbar und f√ľr andere Kultureinrichtungen nutzbar sein, und den Wissenstransfer und die Vernetzung von Kultur- und Bildungseinrichtungen f√∂rdern.

 

Am Wettbewerb k√∂nnen teilnehmen alle gemeinn√ľtzigen Kultureinrichtungen und -initiativen aus den Bereichen Musik, Theater, bildende, darstellende und angewandte Kunst, Literatur, Soziokultur, Film, Medien, Digitales und verwandte Formen sowie kulturgutbewahrende Einrichtungen nach ¬ß2 KGSG und K√∂rperschaften des √∂ffentlichen Rechts. Privatpersonen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

 

Voraussetzung ist, dass sich jede Einrichtung oder Initiative mit einem konkreten Projekt bewirbt, wobei je Träger pro Jahr nur ein Projekt zugelassen wird. Es kann entweder als Konzept vorliegen oder sich bereits in der Umsetzung befinden, muss die Effekte und Wirkungen bei den Zielgruppen plausibel belegen oder in Aussicht stellen können. Als Kooperationspartner können Einrichtungen der kulturellen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung wie auch Bildungseinrichtungen mitwirken.

 

Wettbewerbsbeitr√§ge k√∂nnen vom 3. August bis zum 16. Oktober 2020 ausschlie√ülich √ľber das Online-Formular eingereicht werden.

 

Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zur Onlinebewerbung unter https://kulturlichter-preis.de.

Gemeinsam online Musizieren

 

In seinem Beitrag "Gemeinsam online Musizieren‚Äú auf den Internetseiten der Forschungsstelle Appmusik der Universit√§t der K√ľnste Berlin stellt der Leiter der Forschungsstelle, Matthias Krebs, eine umfangreiche und strukturierte Sammlung von knapp 40 unterschiedlichen Online-Musikplattformen vor, die dazu verwendet werden k√∂nnen, mit anderen Menschen √ľber das Internet musikalisch in Interaktion zu treten.

 

Eine nähere Erläuterung zur Systematik, die dieser Sammlung zugrunde liegt, erscheint im gleichnamigen Zeitschriftenartikel in der Fachzeitschrift Üben&Musizieren, Ausgabe 5_2020 (Oktober/November 2020).

 

Der Beitrag ist auch ein Mitmach-Projekt und soll vorhandene Erfahrungen b√ľndeln und so das Thema noch weiterentwickeln.

 

Mit zahlreichen Videos zur Illustration ist der Beitrag veröffentlicht unter http://forschungsstelle.appmusik.de/gemeinsam-online-musizieren/.

 

Junge KŁnstler begeistern ihr Publikum

Weikersheim. Regelrecht herbeigesehnt hat das Publikum das erste Orchesterkonzert nach der Corona¬≠Pause: Etwa 130 Musikfreunde hatten das Gl√ľck, Karten zu ergattern. Mindestens ebenso herbeigesehnt haben auch die jungen Musiker ihren ersten gemeinsamen Auftritt nach vier Monaten Einzelspiel.

 

Auch das Tauberphilharmonie¬≠Team freute sich auf den Abend: ‚ÄěEndlich ist hier wieder ein Streichorchester zu h√∂ren, endlich bringen wieder Jugendliche Leben ins Haus‚Äú, so Intendant Johannes Mnich in seiner kurzen Begr√ľ√üung des Publikums und der knapp 30 Mitglieder des mit Mitgliedern im Alter von elf bis 20 Jahren j√ľngsten Streichorchesters der Republik. ¬†

 

Eigentlich geh√∂ren dieser 1973 als ‚ÄěRundfunk-Musikschulorchester‚Äú der DDR gegr√ľndeten Formation rund 70 Streichertalente der Musikschulen aus dem gesamten Bundesgebiet an. Zu erleben war am Mittwoch rund die H√§lfte des Auswahlorchesters, das seit 1991 vom Verband deutscher Musikschulen getragen wird.

 

 

Premiummitglied

Als ‚ÄěDeutsche Streicherphilharmonie‚Äú, kurz DSP, geh√∂rt das Orchester zu den Premiummitgliedern der Jeunesses Musicales Deutschland, wie JMD-Generalsekret√§r Ulrich W√ľster verriet.

 

Die Covid 19-Pandemie fordert auch Musikern die Einhaltung von Distanz- und Hygieneregeln ab und erzwang eine Orchesterteilung f√ľr die Proben- und Arbeitsphase in Weikersheim. Dirigent Wolfgang Hentrich, Erster Konzertmeister der Desdner Philharmonie und seit 2013 Chefdirigent des jungen Orchesters, machte gemeinsam mit der JMD und der Musikakademie Schloss Weikersheim aus der Corona-Not eine Tugend und buchte zwei unmittelbar aneinander anschlie√üende¬∑viert√§gige Arbeitsphasen f√ľr jeweils etwa die H√§lfte der jungen Musiker.

 

F√ľr Freunde der Streichmusik sorgt das gleich doppelt f√ľr Freude, denn sie kommen in den Genuss von gleich zwei Konzerten in der Tauberphilharmonie: Das zweite¬∑in dann neuer Besetzung und variiertem Programm ‚Äď einzelne Karten k√∂nnen noch geordert werden unter https://www.tauberphilharmonie.de/programm-tickets ‚Äď folgt am Sonntag, 12. Juli, um 19.30 Uhr. Am Mittwoch erwiesen die jungen Musiker und Musikerinnen zun√§chst Ludwig von Beethoven ihre Reverenz mit der Orchesterfassung des dritten Satzes aus Beethovens letztem abgeschlossenen, als Streichquartett konzipierten Werk op. 135. Weich, fein moduliert, unglaublich exakt und ausdrucksstark lie√ü das junge Orchester das Publikum den Zauber des Sp√§twerks erleben: Fragen und suchen, sehnen und lassen scheint der Komponist kurz vor seinem Tod in ein ,,Ja" ausklingen zu lassen.

 

14-Jährige brilliert

Im zweiten und dritten Satz aus Joseph Haydns Violinkonzert C-Dur brillierte die erst 14-j√§hrige aus Spanien stammende Geigerin Julia Duenas als Solistin des Orchesters, ehe sie mit ‚ÄěObsession‚Äú, dem ersten Satz der als ‚ÄěThibaud-Sonate‚Äú bekannten Solo-Violinensonate No. 2 von Eug√®ne-Auguste Ysa√Ņe, begeisterte. Wie die zierliche Violinistin die Bach-Zitate und das Dies-Irae-Thema, die rasanten Stimmungs- und Tempiwechsel umsetzte, be- und verzauberte das Publikum im Saal ebenso wie das auf der B√ľhne lauschende Orchester: V√∂llig neidlos mischte sich der durch klopfende B√∂gen ausgedr√ľckte Beifall des Orchesters in den hoch verdienten Beifall des Publikums. Kein Wunder, dass diese bereits mit etlichen internationalen Preisen ausgezeichnete junge K√ľnstlerin bereits mit der DSP, Stargeigerin Lidia Baich und dem Radio-Symphonieorchester Wien auftrat.

 

Antonin Dvoř√°k 1875 entstandene f√ľnfs√§tzige Streicherserenade E-Dur: ein Gedicht. Und das soll nur ein halbes Streichorchester sein? Da galt es, ganz tief durchzuatmen, sich einfach fallen zu lassen in die weichen, dann t√§nzelnden, heiteren und tr√§umenden Kl√§nge und wieder aufzutauchen im lebhaften Finale. Zum allerersten Mal im DSP-Programm: ‚ÄěOblivion‚Äú von Astor Piazzolla, dessen Geburtstag sich im kommenden Jahr zum einhundertsten Mal j√§hrt.

 

Der argentinische Bandoneon¬≠Spieler und Komponist, Begr√ľnder des Tango Nuevo, legte das St√ľck 1972 vor ‚Äď eine perfekte Kombination von klassischer Musik und Tango, bei der es sich Dirigent Hentrich nicht nehmen lie√ü, selbst zur Violine zu greifen.

 

Hochaktuelle Zugabe

Mit Vivaldis ‚ÄěSommer‚Äú aus ‚ÄěDie vier Jahreszeiten‚Äú beendete das Orchester das Konzert und lie√ü sich nach brandendem Applaus nur zu gern eine Zugabe abbetteln ‚Äď eine hochaktuelle, denn der Komponist Ennio Morricone ‚Äď jeder kennt sein ‚ÄěSpiel mir das Lied vorn Tod‚Äú ‚Äď starb erst vor wenigen Tagen.

 

Mit einer wunderbaren Umsetzung des knapp viereinhalbmin√ľtigen Songs ‚ÄěDeborahs Theme‚Äú, dem dritten Titel des 1984 von Sergio Leone verfilmten Gangster Epos ‚ÄěEs war einmal in Amerika‚Äú verabschiedeten sich die Akteure des Abends. Das Publikum klatschte noch, als sie die B√ľhne l√§ngst verlassen hatten. Unglaublich, was diese jungen Musiker in sage und schreibe vier Probentagen in Weikersheim erarbeitet haben.

 

Eigens komponiertes Werk

Bereits am Donnerstag reiste die andere Hälfte der Deutschen Streicherphilharmonie an, um ebenfalls unter Corona-Bedingungen erstmals wieder gemeinsam zu proben.

 

Neben Dvoř√°k, Piazzolla und Vivaldi stehen dann zeitgen√∂ssische Werke von Karl Jenkins, Dietrich Z√∂llner und Leroy Anderson auf dem Programm. Besonders spannend d√ľrfte dabei ‚ÄěPoco lnsanimus‚Äú werden, ein eigens von Z√∂llner f√ľr die DSP komponiertes Werk, das erst am 10. Januar diesen Jahres im Dresdner Kulturpalast seine Urauff√ľhrung erlebte.

 

Inge Braune (Fränkische Nachrichten, 11.07.2020)

Wacken:Music:Camp goes digital

Erstmalig finden ab dem 4. Juli 2020 die Wacken:Digi:Sessions statt. Diese krisenfeste Alternative zum beliebten Wacken:Music:Camp wurde entwickelt, da aufgrund der Corona-Krise die Musikfreizeit nicht wie gewohnt durchgef√ľhrt werden kann. Die jungen Metalheads k√∂nnen dank des digitalen Konzepts trotz Corona-Einschr√§nkungen online eigene Bands zu gr√ľnden und musikalisch kreativ werden: Nur auf das W:O:A-Festivalgel√§nde muss in diesem Jahr verzichtet werden.

 

‚ÄěWir wollen auch in diesen besonderen Zeiten den Jugendlichen die M√∂glichkeit geben, sich kreativ auszuleben und ihrer musikalischen Leidenschaft nachzugehen. Daher wird es 2020 ein ‚Äėvirtuelles Camp‚Äė geben‚Äú, so Matthias Edeler vom Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein, der das Projekt gemeinsam mit Enno Heymann von der Wacken Foundation leitet.

 

Statt das Wacken:Music:Camp ersatzlos abzusagen, haben sich die beiden Projektleiter nicht entmutigen lassen und kurzerhand das Konzept der Wacken:Digi:Sessions entwickelt. Das Programm des sonst einw√∂chigen Musikcamps auf dem W:O:A-Festivalgel√§nde wird nun auf zwei Wochen gestreckt. Die Teilnehmenden erhalten online Instrumental-, Gesangs- und Songwritingworkshops und nehmen an einer eint√§gigen Aufnahme-Session in einem Tonstudio teil. Wie beim W:M:C werden auch bei den Wacken:Digi:Sessions die Workshops durch namhafte Musiker der Szene geleitet, u.a. durch Noa Gruman von ‚ÄěScardust‚Äú, Nibbs Carter von ‚ÄěSaxon‚Äú und Linus Klausenitzer von ‚ÄěObscura‚Äú.

 

Unter dem Motto "Selber Musik machen auf dem W:O:A-Festivalgel√§nde" findet das Wacken:Music:Camp bereits seit 2014 immer in den schleswig-holsteinischen Sommerferien statt. Das Camp wird vom Landesverband der Musikschulen in Schleswig-Holstein in Kooperation mit Kurs 54¬įN Verein Kulturraum Steinburg veranstaltet und u.a. durch die Wacken Foundation gef√∂rdert. Fortgeschrittene Bandmusiker und Musikneulinge im Alter von 13 bis 17 Jahren gr√ľnden in inspirierender Camp-Atmosph√§re eigene Bands und schreiben eigene Songs. Schon seit Gr√ľndung des Projekts stehen die Aspekte Teamgeist, Do-it-yourself-Haltung und kreative Freiheit im Mittelpunkt. Das Konzept der Wacken:Digi:Sessions bietet die M√∂glichkeit, auch in Corona-Zeiten bei genau diesen Aspekten keine Abstriche machen zu m√ľssen. Den Veranstaltern ist es wichtig, den Jugendlichen auch in der aktuellen Krisenzeit kreative Entfaltungsr√§ume zu bieten.

 

Weitere Informationen unter https://musikschulen-sh.de/

Deutsche Streicherphilharmonie nimmt Proben- und Konzertbetrieb wieder auf

Ein halbes Jahr seit ihrem letzten Konzert ist vergangen ‚Äď jetzt ist es wieder soweit: Die Deutsche Streicherphilharmonie startet am 4. Juli mit ihren Proben und gibt am 8. Juli ihr erstes Konzert seit den Corona-Schlie√üungen.

 

Nach dem bejubelten Auftakt ihrer Deutschlandtournee im Jubil√§umsjahr ‚Äě30 Jahre deutsche Einheit‚Äú im Dresdner Kulturpalast mussten die Konzerte des j√ľngsten Bundesauswahlorchesters im Fr√ľhjahr und Sommer von den Veranstaltern abgesagt werden. Mit zwei Online-Konzerten, bei denen der junge Stargeiger Stephen Waarts von San Francisco aus mitwirkte, √ľberbr√ľckten die 11- bis 20-j√§hrigen Musikerinnen und Musiker und ihr Chefdirigent Wolfgang Hentrich die vielen Wochen ohne Proben- und Konzertm√∂glichkeiten.

 

Hentrich, Erster Konzertmeister der Dresdner Philharmonie, und das Organisationsteam der Deutschen Streicherphilharmonie in Bonn bewahrten sich bei allen Widrigkeiten die Hoffnung, statt der abgesagten fast dreiw√∂chigen Sommertournee zumindest f√ľr kurze Zeit den Orchestermitgliedern einen ‚Äěechten‚Äú, nichtvirtuellen Probenraum schaffen zu k√∂nnen.

 

Mit der Musikakademie Schloss Weikersheim, die von der Jeunesses Musicales Deutschland (JMD) betrieben wird, und dem Veranstalter der neuen TauberPhilharmonie Weikersheim standen von Beginn an zwei Partner zur Verf√ľgung, die diese Pl√§ne mit gr√∂√ütm√∂glicher Flexibilit√§t unterst√ľtzten.

 

Die Idee, zwei aufeinanderfolgende f√ľnft√§gige Probenphasen in jeweils halber Besetzung (etwa 35 Orchestermitglieder) durchzuf√ľhren und mit je einem Konzert in der TauberPhilharmonie zu beenden, schien aufgrund der gro√üz√ľgigen Proben- und Unterkunftsbedingungen in Schloss, Konzertsaal und Logierhaus durchaus realistisch. Die JMD hatte ein ausgekl√ľgeltes¬†Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt und wartete auf die beh√∂rdliche Genehmigung zur Wiederaufnahme des Akademiebetriebs.

 

Knapp drei Wochen vor Beginn der ersten Probenphase erhielten die jungen Musikerinnen und Musiker dann die lang ersehnte Nachricht: Es darf vor Ort geprobt und konzertiert werden. W√§hrend in Weikersheim rasch die Werbetrommel f√ľr die beiden Konzerte am 8. und 12. Juli ger√ľhrt wurde, bereiteten sich die Orchestermitglieder, das langbew√§hrte Dozententeam vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Chefdirigent Wolfgang Hentrich auf die intensive Probenzeit vor. Schlie√ülich gilt es, auch in der ungewohnt geteilten Besetzung die hohe Qualit√§t der musikalischen Ausbildung zu pr√§sentieren, f√ľr die das junge Spitzenensemble der Musikschulen steht.

 

Die Chancen, das n√§chste Konzert dann wieder in gr√∂√üerer Besetzung spielen zu k√∂nnen, stehen gut: Die B√ľhne des Konzerthauses Berlin bietet auch unter Ber√ľcksichtigung der aktuell notwendigen Abstandsregeln Platz f√ľr ein gro√ües Streicherensemble. Am 30. September 2020 spielt die Deutsche Streicherphilharmonie dort unter anderem mit dem gefeierten Solisten Alexej Gerassimez das Marimbaphonkonzert Nr. 1 von Ney Rosauro. Auch hierf√ľr wird in Weikersheim intensiv geprobt.

 

1973 als Rundfunk-Musikschulorchester der DDR gegr√ľndet ist das Ensemble bereits seit vielen Jahren ein klingender Botschafter einer erfolgreichen Wiedervereinigung. Seit 1991 hat es seinen Sitz in Bonn in der Tr√§gerschaft des Verbands deutscher Musikschulen (VdM). Die Deutsche Streicherphilharmonie wird gef√∂rdert durch das Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

 

Weitere Informationen unter www.deutsche-streicherphilharmonie.de

 

Presseservice:

DSP-Logo und Fotos sind abrufbar unter www.musikschulen.de/service/presse/pressematerial/downloads-presse/index.html

 

Pressekontakt:

 

Brigitte Baldes

Gesamtleitung Deutsche Streicherphilharmonie

VdM Verband deutscher Musikschulen e.V.

Tel.: 0228/95706-15

baldes( at )musikschulen.de

 

Claudia Wanner

Pressesprecherin
Verband deutscher Musikschulen e.V.
Tel.  0228/95706-21
presse( at )musikschulen.de

 

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