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VDM News

Politische Verantwortung fŁr Musikschulen

Kassel/Bonn, 4. Oktober 2021. Die Zukunft der fast 1.000 Musikschulen in Deutschland stand am Wochenende in Kassel im Fokus: Digitalisierung, Nachwuchsgewinnung und Herausforderungen durch Corona  waren dabei die zentralen Themen der Hauptarbeitstagung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) im Kasseler Kongress Palais.

 

 

Prof. Ulrich Rademacher, Bundesvorsitzender des VdM.

Foto: Heiderich/VdM

Ulrich Rademacher, Bundesvorsitzender des VdM, sagte zu dem Problem des wachsenden Fachkr√§ftemangels an den Musikschulen: ‚ÄěDer gl√ľcklicherweise sp√ľrbare Aufwuchs an sozialversicherungspflichtigen Besch√§ftigungsverh√§ltnissen allein schafft nicht die n√∂tigen Anreize, um mehr junge Menschen zu einem k√ľnstlerisch-p√§dagogischen Studium zu bewegen. Es braucht dar√ľber hinaus dringend eine Anpassung der Verg√ľtung, die den gewachsenen Anforderungen des Berufsbildes entspricht.‚Äú Hierzu geh√∂ren die durch Gruppen- und Klassenunterricht an allgemein bildenden Schulen deutlich erh√∂hte Sch√ľlerzahl, die gezielte Ansprache von Bildungsbenachteiligten, die Herausforderungen der Inklusion und schlie√ülich der erh√∂hte Fortbildungsbedarf u.a. zur Digitalisierung. ‚ÄěDer Mehrwert von festen Stellen gegen√ľber dem Einsatz von

Honorarkr√§ften f√ľr die Tr√§ger liegt klar auf der Hand ‚Äď in Sachen Unterrichtsqualit√§t, Pr√§senz der Musikschule in der kommunalen Bildungslandschaft, Zugangsoffenheit und Kommunikation, B√ľrgerfreundlichkeit und als zuverl√§ssige Kooperationspartner‚Äú, so Rademacher.

 

√úber die politische Verantwortung f√ľr Musikschulen bei der Sicherung der Musikschulstrukturen und der Besch√§ftigungsverh√§ltnisse sowie der Aus- und Weiterbildung diskutierten Vertreter des VdM, der Kommunalen Spitzenverb√§nde, der Rektorenkonferenz der Musikhochschulen, des Kommunalen Arbeitgeberverbandes und von ver.di. Einigkeit bestand darin, dass die Positionierung der Musikschule in der kommunalen Bildungslandschaft als integraler Bestandteil der kulturellen Bildung verbessert werden m√ľsse. J√∂rg Freese, Beigeordneter des Deutschen Landkreistages betonte: ‚ÄěWir brauchen ein breites b√ľrgerschaftliches Engagement f√ľr

 

Podiumsdiskussion "Beschäftigungsverhältnisse und Nachwuchsgewinnung

an Musikschulen). V.l.n.r.: Chrisoph Hornbach (Musikschule Frankfurt a.M.),

Dr. Armin Auguat (vorm. Kommunaler Arbeitgeberverband Bayern), Prof.

Ulrich Rademacher (VdM), Uwe L√ľbking (Detuscher St√§dte- und

Gemeindebund), Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann (Rektorenkonferenz der

deutschen Musikhochschulen), Dr. Hans-Joachim Rieß (LVdM Hessen).

Foto: Heiderich/VdM.

musikalische Bildung‚Äú, das sich in Gremienbeschl√ľssen der Kommunen und der L√§nder niederschlagen solle. Uwe L√ľbking, Beigeordneter des Deutschen St√§dte- und Gemeindebundes erkl√§rte: ‚ÄěKommunen m√ľssen Kooperationen f√ľr die Schulen verbindlich machen und vorschreiben. Wir brauchen endlich eine vern√ľnftige Ganztagsschulbildung. Daf√ľr sind die Musikschulen wichtige Partner.‚Äú

 

Angemahnt wurde insbesondere eine H√∂herbewertung der Elementaren Musikp√§dagogik in der Hochschulausbildung und bei der Eingruppierung der Lehrkr√§fte. Die aktuell nochmals deutlich gestiegenen Anmeldezahlen f√ľr die Musikalische Fr√ľherziehung und weiterer Angebote der Elementaren Musikp√§dagogik zeigten klar die gro√üe Bedeutung dieser grundlegenden Fr√ľhf√∂rderung f√ľr Kinder.

 

Wichtiges Thema war ebenfalls die w√§hrend der Corona-Pandemie nochmals deutlich gewordene Notwendigkeit der Digitalisierung von Musikschulen. Friedrich-Koh Dolge, stellvertretender Bundesvorsitzender des VdM, stellte die Forderung des VdM einer Digitalisierungsstrategie von Bund, L√§ndern und Kommunen f√ľr die Musikschulen vor: "Musikschulen d√ľrfen digital nicht abgeh√§ngt werden. Transformationsprozesse m√ľssen in der musikalischen Bildung unterst√ľtzt werden, um Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern an √∂ffentlichen Musikschulen digitale Teilhabe zu gew√§hrleisten. Musikalische Kinder- und Jugendbildung ist sonst in Gefahr. Digitalit√§t bringt dabei neue Chancen, neue Zielgruppen zu erreichen.‚Äú

 

 
Prof. Dr. Benjamin J√∂rissen zu ‚Äě(Post-) Digitale Lebenswelten
von Kindern und Jugendlichen ‚Äď Herausforderungen und
Chancen der Musikpädagogik“. Foto: Heiderich/VdM.

√úber Digitalisierung als Herausforderung der kulturellen Bildung, Chancen und Erschwernisse der Professions- und Organisationsentwicklung durch digitalisierungsbedingte Ver√§nderungen und die Verantwortung der kulturellen Bildung im Hinblick auf digitale Kultivierung und Bildung referierte Benjamin J√∂rissen, P√§dagogik-Professor an der Universit√§t Erlangen, in seinem Vortrag √ľber ‚Äě(Post-) Digitale Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen ‚Äď Herausforderungen und Chancen der Musikp√§dagogik‚Äú. ‚ÄěKulturelle Bildung ist ein Feld mit unglaublicher Kraft und unglaublicher gesellschaftlicher Bedeutung‚Äú, erkl√§rte J√∂rissen. ‚ÄěDigitalisierung gestaltet Kultur mit, ver√§ndert aber auch Kultur.‚Äú Digitalit√§t sei immer dann schlecht, wenn sie als Ersatz dienen m√ľsse und dann gut, wenn sie innovativ umgesetzt werde. Als F√ľhrungs- oder als Transformationsaufgabe an einer non-formalen Bildungseinrichtung wie der Musikschule k√∂nne Digitalisierung aber nur gemeinsam mit allen Akteuren gelingen.

 

Die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung wurde vom VdM in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen Hessen und der Musikschule Kassel veranstaltet. Sie wurde gef√∂rdert durch das Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Stadt Kassel und das Land Hessen.

 

Der VdM ist der Fach- und Tr√§gerverband der √ľber 930 √∂ffentlichen, zumeist kommunalen Musikschulen, in denen an bundesweit 4.000 Standorten √ľber 1,5 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von rund 39.000 Fachlehrkr√§ften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner f√ľr die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenbildung.

 

Weitere Informationen unter www.musikschulen.de.

Zukunftsfšhigkeit von und fŁr Musikschulen

Gemeinsame Pressemitteilung des Verbandes deutscher Musikschulen und der Stadt Kassel

 

Kassel, 30. September 2021. Am 1. und 2. Oktober 2021 findet unter dem Titel ‚ÄěZukunftsf√§higkeit von und f√ľr Musikschulen‚Äú in Kassel die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) statt. In dem heutigen Pressegespr√§ch dazu hat sich der Verband zur Sicherung der Musikschularbeit und der musikalischen Bildung in Zeiten der Pandemie positioniert. Im Fokus der Tagung stehen digitale Ver√§nderungen und eine Digitalstrategie f√ľr die √∂ffentlichen Musikschulen ebenso wie Nachwuchsgewinnung, Personalentwicklung und Herausforderung durch Corona in den Kommunen. √úber ‚ÄěChancen und Risiken von digitalen Lebensweltver√§nderungen f√ľr Kinder und Jugendliche‚Äú wird Benjamin J√∂rissen, P√§dagogik-Professor an der Universit√§t Erlangen, einen Vortrag halten.

 

Susanne V√∂lker, Kulturdezernentin der Stadt Kassel, erkl√§rte: ‚ÄěWir freuen uns, dass die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen hier in der Kulturstadt Kassel stattfindet. Ein Blick auf die Themen, √ľber die im Kongress Palais in den kommenden zwei Tagen diskutiert und verhandelt wird, zeigt deutlich, welche wichtige Rolle √∂ffentliche Musikschulen f√ľr einen umfassenden, musischen Bildungsauftrag spielen. Gleichzeitig stellen wir fest, dass durch die Digitalisierung auch in den Musikschulen Handlungsdruck entsteht, der auch neue Chancen und M√∂glichkeiten bietet. Auch die Musikschule Kassel ist f√ľr die Potentiale, die im Einsatz digitaler L√∂sungen liegen, ein gutes Beispiel und ich bin mir sicher, dass von dieser Entwicklung auch f√ľr die anstehende Tagung neue Impulse ausgehen werden.‚Äú

 

 

Pressegespräch zur Hauptarbeitstagung 2021 in Kassel: Michael Eberhardt (LVdM Hessen),

Prof. Ulrich Rademacher (VdM), Kulturdezernentin Dr. Susanne Völker (Kassel) und

Musikschulleiter Sebastian Wolf (Kassel). (Foto: Heiderich/VdM)

Ulrich Rademacher, Bundesvorsitzender des VdM, betonte: ‚ÄěCorona hat gezeigt, wie gro√ü und essentiell das Bed√ľrfnis nach Begegnung und Musik ist. Musikschulen k√∂nnen jetzt endlich wieder live und in Pr√§senz arbeiten! Damit wir auch in Zukunft mit Musik zur Mensch-Werdung, zum Mensch-Sein und zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitragen k√∂nnen, m√ľssen wir jetzt die Weichen stellen: Um die Haushaltsengp√§sse der Nach-Corona-Zeit zu verkraften, brauchen wir jetzt eine¬† Selbstverpflichtung der Kommunen, ihren Betriebskostenanteil ‚Äď wir nennen das Bildungsinvestitionen ‚Äď in Musikschulen auf dem Niveau von Vor-Corona zu halten. Die gerade in einigen Bundesl√§ndern beschlossenen gesetzlichen Regelungen k√∂nnen uns da mehr als nur symbolisch unterst√ľtzen. Ebenso arbeiten wir an einer Digitalisierungs-Strategie, in der der Bund in digitale Endger√§te, die L√§nder in Netzausbau und Fortbildung, die Kommunen in den n√∂tigen Support vor Ort investieren. Zur Behebung oder Linderung des akuten und drohenden Fachkr√§ftemangels d√ľrfen zudem die Musikschultr√§ger nicht nachlassen in der Bem√ľhung um einen deutlichen Auswuchs an sozialversicherungspflichtigen Besch√§ftigungsverh√§ltnissen. Die Tarifpartner m√ľssen davon √ľberzeugt werden, dass eine Anpassung der tariflichen Eingruppierung an die neuen, deutlich gewachsenen beruflichen Herausforderungen √ľberf√§llig und angemessen ist.‚Äú

 

Die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung wird vom VdM in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen Hessen und der Musikschule Kassel veranstaltet. Sie wird gef√∂rdert durch das Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Stadt Kassel und das Land Hessen.

 

Der VdM ist der Fach- und Tr√§gerverband der rund 930 √∂ffentlichen, zumeist kommunalen Musikschulen, in denen an bundesweit 4.000 Standorten √ľber 1,5 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von rund 39.000 Fachlehrkr√§ften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner f√ľr die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenbildung.

 

                                                                                                     

Pressekontakt:

 

Claudia Wanner

Pressesprecherin

Verband deutscher Musikschulen

Tel. 0228 / 95 706-21

mobil 0171 / 7364487

presse@musikschulen.de

Michael Schwab
Pressesprecher der Stadt Kassel

Tel. 0561 / 787-1236
presse@kassel.de

Gemeinsam ? FŁreinander ? Miteinander

Unter dem Motto ‚ÄěGemeinsam ‚Äď F√ľreinander ‚Äď Miteinander‚Äú ist der Bayerische Musikschultag in diesem Jahr anl√§sslich des 50-j√§hrigen Jubil√§ums der Kreismusikschule Erding e. V. in Erding zu Gast. Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschr√§nkungen und Herausforderungen insbesondere im Kulturbereich haben auf eindr√ľckliche Weise gezeigt, wie wichtig Zusammenhalt und ein verl√§ssliches Miteinander ist. Vor diesem Hintergrund besch√§ftigt sich die Veranstaltung mit dem gemeinsamen Musizieren als Kernelement der Musikschularbeit, dem inklusiven Anspruch bayerischer Sing- und Musikschulen, dem Miteinander innerhalb der Musikschulfamilie und nat√ľrlich besonders mit dem Zusammenwirken von Musikschulen, ihren Kommunen und dem Freistaat.

 

Den kulturpolitischen H√∂hepunkt der Veranstaltung stellt der traditionelle Festakt am Freitag, 22. Oktober in der Stadthalle Erding dar. Im feierlichen Rahmen der Veranstaltung wird die Carl-Orff-Medaille an Barbara Metzger verliehen. Mit der Carl-Orff-Medaille werden seit 1980 Personen und Institutionen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um das Sing- und Musikschulwesen verdient gemacht haben. Als Professorin f√ľr Elementare Musikp√§dagogik hat Barbara Metzger unz√§hlige Lehrkr√§fte f√ľr die T√§tigkeit an bayerischen Sing- und Musikschulen ausgebildet und dadurch wegweisende Impulse gesetzt. Die Festrede wird Marcel Huber halten. Als Mitglied des Bayerischen Landtags, Staatsminister a. D. und Pr√§sident des Bayerischen Musikrats steht er ‚Äď ganz im Sinne des diesj√§hrigen Mottos ‚Äď f√ľr ein Miteinander von Musikschulen, Politik und Verb√§nden.

 

Auch in musikalischer Hinsicht ist einiges geboten: Den Auftakt der Veranstaltung macht am Donnerstag, 21. Oktober das Er√∂ffnungskonzert der Kreismusikschule Erding e. V. in der Stadthalle Erding. Unter dem Titel ‚ÄěMozart und die Zauberkugel‚Äú versuchen die Sch√ľlerinnen und Sch√ľler √ľber die Zauberkugel mit dem Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart in Kontakt zu treten. Das traditionelle Festkonzert am Freitag, den 22. Oktober in der Stadthalle Erding bietet talentierten Solisten und Ensembles aus bayerischen Sing- und Musikschulen die B√ľhne, einen singenden und klingenden Querschnitt ihres K√∂nnens darzubieten. Auch in diesem Jahr besteht eine Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk. In einer einst√ľndigen Sendung wird am Montag, 1. November um 14.05 Uhr ein buntes Programm mit ausgew√§hlten Beitr√§gen auf BR Klassik pr√§sentiert. Am Samstag, 23. Oktober verabschiedet Erding den Musikschultag in gewohnter Weise mit ‚ÄěMusik in der Stadt‚Äú. Hierzu verwandelt sich die Innenstadt in eine B√ľhne f√ľr Musiksch√ľler aus der Region und l√§dt die √Ėffentlichkeit¬† zum Zuh√∂ren und Verweilen ein.

 

Das komplette Programm sowie weitere Informationen zum Bayerischen Musikschultag finden Sie unter http://www.musikschulen-bayern.de/verband/bayerischer-musikschultag/2021/. Aufgrund der Coronapandemie ist eine Teilnahme an den Veranstaltungen nur nach vorheriger Anmeldung m√∂glich. Die Anzahl der Teilnehmer, die alle einen¬†g√ľltigen G3-Nachweis ben√∂tigen, ist gem√§√ü den geltenden Corona-Regelungen beschr√§nkt.

Gewinner des Medienpreises LEOPOLD ? Gute Musik fŁr Kinder und der Sonderpreise "LEOPOLD Elementare Musikpraxis digital" und "LEOPOLD interaktiv"

 

Kinder begeistern mit und f√ľr Musik, in M√§rchen, Liedern oder lustigen Geschichten ‚Äď daf√ľr steht seit 1997 der Medienpreis LEOPOLD des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM). Zehn Produktionen hat der VdM zusammen mit dem Bundesjugendministerium am 24. September 2021 im WDR Funkhaus K√∂ln beim 13. Wettbewerb mit dem begehrten G√ľtesiegel f√ľr besonders ‚Äěgute Musik f√ľr Kinder‚Äú pr√§miert. Eine Expertenjury unter Vorsitz von Reinhart von Gutzeit, Ehrenvorsitzender des VdM und ehemaliger Rektor der Universit√§t Mozarteum Salzburg, hatte zuvor aus √ľber 150 Bewerbungen 16 Musiktontr√§ger f√ľr die Empfehlungsliste ausgew√§hlt. Erstmals wurden ebenfalls¬†zwei Sonderpreise in der Kategorie ‚ÄěElementare Musikpraxis digital‚Äú f√ľr beispielhafte Formen digital gest√ľtzten Lernens im fr√ľhkindlichen bis zum Grundschulbereich mit dem LEOPOLD ausgezeichnet. Mit diesem Sonderpreis setzt der VdM ein Zeichen f√ľr die Bem√ľhungen der Elementaren Musikp√§dagogik um Erleichterung der schwierigen Zugangs-Situation f√ľr Kinder zu musikalischer Bildung in der Pandemie. Zum zweiten Mal wurde auch der Sonderpreis ‚ÄěLEOPOLD interaktiv‚Äú an die Hersteller von Musikapps und musikbezogener Webseiten f√ľr Kinder vergeben.

 

Die Gewinner des Medienpreises LEOPOLD 2021/2022 sind die CDs: ‚ÄěRitter Rost und das magische Buch ‚Äď Musical f√ľr Kinder‚Äú (Annette Betz in der Ueberreuter Verlag GmbH), ‚ÄěNenn mich nicht mehr H√§selein! Caf√© Unterzucker spielt Tierlieder‚Äú (Caf√© Unterzucker), ‚ÄěDie drei kleinen Schweinchen / K√∂nig Karotte ‚Äď Orchesterm√§rchen f√ľr Sprecher und Kammerorchester‚Äú (Coviello Classics), ‚ÄěWUM und BUM und die Damen DING DONG ‚Äď nach dem gleichnamigen Buch von Brigitte Werner‚Äú (Dabringhaus und Grimm Audiovision), ‚ÄěDas tapfere Schneiderlein ‚Äď Klassische Musik und Sprache‚Äú (Edition SEE-IGEL), ‚ÄěDezemberp√§ckchen ‚Äď Besondere Geschichten f√ľr besondere Tage im Dezember‚Äú (Edition SEE-IGEL), ‚ÄěDie kleine Meerjungfrau‚ÄĚ (Helbling Verlag GmbH), ‚ÄěJin und die magische Melone ‚Äď Eine musikalische Reise entlang der Seidenstrasse‚Äú (Hug Musikverlage), ‚ÄěHausmusik‚Äú (Knallfrosch Musik) und ‚ÄěWilly Astor ‚Äď Der Zoo ist kein logischer Garten (Kindischer Ozean 2)‚Äú (Universal Music GmbH / Family Entertainment).

 

Gewinner des neuen Sonderpreises "LEOPOLD Elementare Musikpraxis digital" sind das Online-H√∂rspiel ‚ÄěDodo auf der Suche nach der Musik ‚Äď Ein musikalisches H√∂rspiel zum Mitmachen und Mitsingen‚Äú (M3-Ohrenspielerei Marie-Kristin Burger / Marie-Theres Richtsfeld) und die Online-Videoreihe ‚ÄěMucke.TV‚Äú der Musikschule der Stadt Bad Salzuflen. Mit dem Sonderpreis "LEOPOLD interaktiv" wurde die Musikapp ‚ÄěSongs of Cultures ‚Äď Sich in Musik, Kulturen & Sprachen verlieben mit Augmented Reality‚Äú (A.MUSE ‚Äď Interactive Design Studio) ausgezeichnet.

 

Der VdM-Vorsitzende Ulrich Rademacher und Uta-Christina Biskup vom Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend √ľberreichten die Preise. Ulrich Rademacher sagte: ‚ÄěLEOPOLD ¬†lernt! Beim 13. Wettbewerb wird es neben den von Eltern und Gro√üeltern in der Vor-Weihnachtszeit immer wieder hei√ü erwarteten Empfehlungen von guten CDs und Musikapps f√ľr Kinder erstmals Auszeichnungen von besonders attraktiven Beispielen f√ľr digitales Lernen in der elementaren Musikp√§dagogik geben. Angesichts der Pandemie gewinnt medial unterst√ľtztes Lernen und Erleben von Musik eine besondere Bedeutung! Gerade die J√ľngsten waren von den Unterrichtsausf√§llen besonders betroffen. Denn gerade im Vor- und Grundschulalter werden Kinder von Musik angesteckt und begeistert, hier werden W√ľnsche wach, die Wunderwelt der Musik zu entdecken. Hier bieten gute Medien eine gro√üe Chance, das Aufholen zu unterst√ľtzen.‚Äú

 

Bundesjugendministerin Christine Lambrecht hob in ihrem schriftlichen Gru√üwort die Bedeutung des Medienpreises LEOPOLD hervor: ‚ÄěDas Angebot im Bereich Musik ist f√ľr Kinder riesig, hier ist es gut, sich an einem G√ľtesiegel orientieren zu k√∂nnen. Das ist der Medienpreis LEOPOLD ‚Äď Gute Musik f√ľr Kinder. Seit 1997 begleitet das Bundesjugendministerium den Wettbewerb. Diese Auszeichnung ist seitdem zu einer wichtigen Richtschnur f√ľr Familien und Fachkr√§fte geworden.‚Äú

 

Bereits am Vormittag wurden im Rahmen eines Kinder-Erz√§hl-Konzerts ‚ÄěRatze-Fatze-R√ľdiger ‚Äď Eine kleine Ratte mit Pfiff‚Äú (Musik: Eduard Resatsch, Text: Andreas Ulich) mit dem Trio Colorit (Nadine ¬†und Eduard Resatsch sowie Andreas Ulich) und moderiert von Barbara Overbeck die Sonderpreise POLDI der Kinderjury, bestehend aus der Drachenklasse 3a (Lieder) und der Eichh√∂rnchenklasse 3b (Geschichten) mit ihrer Lehrerin Ursula Kerkmann von der GGS Hauptstra√üe K√∂ln-Porz sowie den Sch√ľlerinnen und Sch√ľlern von Celloversum ‚Äď Cello Big Band und des Jugendblasorchesters der Rheinischen Musikschule der Stadt K√∂ln, √ľberreicht. Die Sonderpreise POLDI der Kinderjury erhielten die CDs ‚ÄěDrachenkind‚Äú (Lauschelieder) und ‚ÄěWilly Astor ‚Äď Der Zoo ist kein logischer Garten (Kindischer Ozean 2)‚Äú (Universal Music GmbH / Family Entertainment).

 

Der LEOPOLD wird seit 1997 alle zwei Jahre vom Verband deutscher Musikschulen mit Unterst√ľtzung des Bundesministeriums f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergeben. Er gilt als eine der wichtigsten deutschen Auszeichnungen f√ľr Musiktontr√§ger f√ľr Kinder. Partner des LEOPOLD sind das Kulturradio WDR 3, die INITIATIVE H√ĖREN e.V. sowie f√ľr den Sonderpreis ‚ÄěLEOPOLD interaktiv‚Äú die Forschungsstelle Appmusik der Universit√§t der K√ľnste Berlin.

 

Weitere Information und alle Preisträger des Medienpreises LEOPOLD 2021/2022 mit Hörbeispielen unter www.medienpreis-leopold.de.

 

 

Pressekontakt:

 

Claudia Wanner

Verband deutscher Musikschulen e.V.
Tel. 0228/95706-21
mobil 0171-7364487
presse( at )musikschulen.de
www.musikschulen.de

Zukunftsfšhigkeit von und fŁr Musikschulen

Am 1. und 2. Oktober 2021 findet unter dem Titel ‚ÄěZukunftsf√§higkeit von und f√ľr Musikschulen‚Äú ¬†in Kassel die Hauptarbeitstagung und Tr√§gerkonferenz mit Bundesversammlung des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM) statt. Eingeleitet wird die Bundesversammlung am Freitag, 1. Oktober 2021, um 13.00 Uhr durch den Bundesvorsitzenden des VdM, Prof. Ulrich Rademacher, die Dezernentin f√ľr Kultur der Stadt Kassel, Dr. Susanne V√∂lker und eine Videobotschaft der Ministerin f√ľr Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen, Angela Dorn. Danach diskutieren Vertreter der Kommunalen Spitzenverb√§nde, der Musikhochschulen und des VdM in einem Podiumsgespr√§ch zum Thema ‚ÄěPolitische Verantwortung f√ľr Musikschulen‚Äú.

 

Bei der Hauptarbeitstagung werden Vertreter aus den √ľber 930 Mitgliedschulen des VdM √ľber aktuelle Themen der Musikschularbeit beraten und diskutieren. Im Fokus stehen dabei aktuelle Themen wie Nachwuchsgewinnung, Personalentwicklung und gelungene Digitalisierung. √úber ‚ÄěChancen und Risiken von digitalen Lebensweltver√§nderungen f√ľr Kinder und Jugendliche‚Äú wird Benjamin J√∂rissen, P√§dagogik-Professor an der Universit√§t Erlangen, einen Vortrag halten.

 

Die Hauptarbeitstagung mit Bundesversammlung wird vom VdM in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Musikschulen Hessen und der Musikschule Kassel veranstaltet. Sie wird gef√∂rdert durch das Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Stadt Kassel und das Land Hessen.

 

Der VdM ist der Fach- und Tr√§gerverband der rund 930 √∂ffentlichen, zumeist kommunalen Musikschulen, in denen an bundesweit 4.000 Standorten √ľber 1,5 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene von rund 39.000 Fachlehrkr√§ften im gesamten Spektrum des Musizierens unterrichtet werden. Er engagiert sich als Fachpartner f√ľr die bundesweite Entwicklung und Umsetzung musikalischer Jugend- und Erwachsenbildung.

Weitere Informationen unter www.musikschulen.de.

 


 

Gemeinsame Presseeinladung des Verbandes deutscher Musikschulen und der Stadt Kassel zum Pressegespräch am 30. September 2021 und zur Eröffnung der Bundesversammlung am 1. Oktober 2021 im Kongress Palais Kassel

 

Pressegespräch

am Donnerstag, 30. September 2021, um 11.00 Uhr

im Kongress Palais Kassel

Gesellschaftssaal (Zugang √ľber Eingang A)

Holger-Börner-Platz 1, 34119 Kassel

 

Es sprechen:

  • Prof. Ulrich Rademacher - Bundesvorsitzender des Verbandes deutscher Musikschulen
  • Dr. Susanne V√∂lker - Kulturdezernentin der Stadt Kassel
  • Michael Eberhardt - Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen Hessen
  • Sebastian Wolf - Leiter der Musikschule Kassel

 

In dem Pressegespräch werden die inhaltlichen Schwerpunkte der Hauptarbeitstagung und Bundesversammlung vorgestellt sowie aktuelle Informationen zu den Musikschulen in Deutschland, Hessen und in Kassel gegeben. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Einzelinterviews.

 

Medienvertreter sind zum Pressegespräch am 30. September 2021, um 11.00 Uhr und zur Eröffnung der Bundesversammlung am Freitag, 1. Oktober 2021, um 13.00 Uhr im Kongress Palais herzlich eingeladen.

 

Bitte beachten Sie die 3G-Regel sowie die Hygiene-, Abstands- und Infektionsschutzmaßnahmen des Kassel Kongress Palais.

 

Wir bitten Sie, sich unter presse( at )kassel.de, Tel. 0561 / 787-1236 oder unter presse( at )musikschulen.de, Tel. 0171-7364487 anzumelden.

 

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Claudia Wanner

Pressesprecherin VdM

Michael Schwab
Pressesprecher der Stadt Kassel

 

                                                                                                    

Pressekontakt:

Claudia Wanner

Pressesprecherin

Verband deutscher Musikschulen

Tel. 0228 / 95 706-21

mobil 0171 / 7364487

presse( at )musikschulen.de

Michael Schwab
Pressesprecher der Stadt Kassel

Tel. 0561 / 787-1236
presse( at )kassel.de

 

Verleihung des 13. Medienpreises LEOPOLD ?Gute Musik fŁr Kinder? am 24. September 2021 im WDR Funkhaus KŲln

Am 24. September 2021 wird zum 13. Mal der Medienpreis LEOPOLD verliehen. Unter dem Motto ‚ÄěGute Musik f√ľr Kinder‚Äú zeichnet der Verband deutscher Musikschulen (VdM) damit seit 1997 Musikmedien f√ľr Kinder aus. Neu dabei ist die Kategorie ‚ÄěElementare Musikpraxis digital‚Äú, mit der erstmals beispielhafte Formen digital gest√ľtzten Lernens in der Elementaren Musikp√§dagogik in den Blick genommen werden. Mit diesem Sonderpreis setzt der VdM ein Zeichen f√ľr die Bem√ľhungen der Elementaren Musikp√§dagogik um Erleichterung der schwierigen Zugangs-Situation f√ľr Kinder zu musikalischer Bildung in der Pandemie. Sechs Beitr√§ge sind hierf√ľr nominiert. Zum zweiten Mal wird 2021 auch der Sonderpreis ‚ÄěLEOPOLD interaktiv‚Äú an die Hersteller von Musikapps und musikbezogener Webseiten f√ľr Kinder vergeben.

 

F√ľr die traditionellen Wettbewerbsbereiche CD und DVD haben sich 151 Musikproduktionen beworben: 16 Produktionen davon wurden nominiert und d√ľrfen sich Hoffnung machen, mit dem renommierten Kinder-Medienpreis ausgezeichnet zu werden. Schon jetzt d√ľrfen sie mit dem Pr√§dikat ‚ÄěEmpfohlen vom Verband deutscher Musikschulen‚Äú werben und stehen damit auf der H√∂rmedien-Empfehlungsliste des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM).

 

Der Preis wird mit Unterst√ľtzung des Bundesministeriums f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergeben. Weitere Partner des LEOPOLD sind Kulturradio WDR3 und die INITIATIVE H√ĖREN e.V. sowie f√ľr den Sonderpreis ‚ÄěLEOPOLD interaktiv‚Äú die Forschungsstelle Appmusik der Universit√§t der K√ľnste Berlin.

 

Verleihung des Medienpreises LEOPOLD ‚Äď Gute Musik f√ľr Kinder

Termin:   24. September 2021, 15:00  bis 17:00 Uhr

Ort:         WDR Funkhaus am Wallrafplatz Köln

Klaus-von-Bismarck Saal

 

Programm:

Preisverleihung Medienpreis LEOPOLD ‚Äď Gute Musik f√ľr Kinder
(Kurzinterviewrunde: Uta-Christina Biskup, Bundesministerium f√ľr Familie, Senioren, Frauen und Jugend / Prof. Ulrich Rademacher, VdM-Bundesvorsitzender / Prof. Karl Karst, Kulturbeauftragter des Intendanten des WDR, Vertreter der ARD im Deutschen Kulturrat und Vorstandsvorsitzender INITIATIVE H√ĖREN e.V.)

 

  • Pr√§sentation der nominierten Produktionen
    Prof. Reinhart von Gutzeit, Vorsitzender der Jury / Dr. Hendrike Rossel, Projektleiterin Medienpreis LEOPOLD und Mitglied der Jury / Prof. Dr. Michael Dartsch, Vorsitzender der Jury des Sonderpreises Elementare Musikpraxis digital / Matthias Krebs, Vorsitzender der Jury des Sonderpreises LEOPOLD interaktiv (Videobotschaft)
     
  • Live-Musik-Beitr√§ge der Band RUMPELSTIL

 

Bitte beachten Sie: Melden Sie sich bitte zeitnah mit dem Anmeldeformular https://www.musikschulen.de/medien/doks/leopold/2021/presseanmeldung-leopold-2021.pdf an, damit wir Ihnen Ihren Platz sicher reservieren können, spätestens aber bis zum 22. September 2021. Die Sicherheitsbestimmungen im WDR erfordern es, dass Sie dort bitte auch alle Sie begleitenden Pressevertreter mit Vor- und Zunamen nennen.

 

Die f√ľr den Tag geltenden Coronaregeln des WDR:

  • F√ľr den Einlass in das Funkhaus gelten die 3G-Regeln: nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete. Bringen Sie daher bitte alle entsprechenden Dokumente mit und halten Sie sie am Eingang bereit.
  • F√ľllen Sie bitte das Personaldokument (https://www.musikschulen.de/medien/doks/leopold/2021/besucherregistrierung_wdr_leopold-2021.docx) vollst√§ndig aus und bringen Sie die Ausdrucke ebenfalls zum Veranstaltungstag mit.
  • Kommen Sie, wenn m√∂glich, m√∂glichst 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, da die √úberpr√ľfung aller Dokumente durch die WDR-Security einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
  • Es gilt Maskenpflicht (medizinische Masken oder FF2-Masken) im gesamten Funkhaus.
  • Nach Einlass weisen wir Ihnen pers√∂nlich Ihren vorab, entsprechend dem Corona-Sitzplan des WDR festgelegten, Sitzplatz im Gro√üen Sendesaal des Funkhaus (Klaus-von-Bismarck-Saal) an. Bitte halten Sie sich unbedingt an diese Verteilung, die stark mit Abstandsregeln arbeitet.
  • Ein Aufenthalt der G√§ste im Foyer ist nicht erw√ľnscht. Toilettenbesuch ist m√∂glich.

 

Informationen und die Nominierungen zum Medienpreis LEOPOLD unter www.medienpreis-leopold.de

 

Presse-Akkreditierungsformular: https://www.musikschulen.de/medien/doks/leopold/2021/presseanmeldung-leopold-2021.pdf

                                 

 Anmeldungen bitte

Landesoffensive fŁr Ųffentliche Musikschulen in NRW

Weitere 6,2 Millionen Euro f√ľr Digitalisierung der Musikschulen ‚Äď Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Wir unterst√ľtzen die Zukunftsf√§higkeit der Musikschulen und verbessern mit 100 neuen Vollzeitstellen die personelle Situation nachhaltig

 

Um die musikalische Bildung dauerhaft zu st√§rken, wird die F√∂rderung f√ľr die √∂ffentlichen Musikschulen in Nordrhein-Westfalen von der Landesregierung mehr als verdreifacht: Seit 2018 kontinuierlich aufwachsend stehen den Musikschulen im Rahmen der St√§rkungsinitiative Kultur ab 2022 j√§hrlich Mittel in H√∂he von dann insgesamt √ľber zehn Millionen Euro zur Verf√ľgung. Ziel der Offensive ist es, den Anteil der sozialversicherungspflichtig Besch√§ftigten an den Musikschulen zu erh√∂hen, um so die Qualit√§t des Bildungsangebots nachhaltig zu sichern. Grundlage daf√ľr ist eine gemeinsam von Land und Kommunen bzw. Musikschultr√§gern eingegangene Selbstverpflichtung zu einem verst√§rkten Einsatz f√ľr die √∂ffentlichen Musikschulen. Insgesamt rund 50 dieser Zuwendungsvertr√§ge sind bereits geschlossen worden, weitere folgen. Teil der Musikschuloffensive ist zudem der Ausbau der fachlichen und strukturellen Betreuung der Einrichtungen durch den Landesverband der Musikschulen in Nordrhein-Westfalen (LVdM): Das verbesserte Beratungsangebot soll den Musikschulen erm√∂glichen, ihr Angebot zeitgem√§√ü aufzustellen. Die Zukunftsf√§higkeit der Musikschulen unterst√ľtzt die Landesregierung zus√§tzlich mit 6,2 Millionen Euro. Die Mittel sollen den fl√§chendeckenden Aufbau digitaler Unterrichtsangebote vorantreiben.

 

Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen: ‚ÄěWie im Koalitionsvertrag vorgesehen, verbessern wir die Personalsituation in den √∂ffentlichen Musikschulen: Wir steigern den Anteil der Festangestellten und sichern damit die Qualit√§t der dort geleisteten Arbeit nachhaltig. Es ist ein wichtiges Signal, dass sich bereits rund 50 Kommunen mit dem Land zur Stabilit√§t der Musikschulen in Nordrhein-Westfalen bekennen. Denn auch wenn das Land nur einen kleineren Anteil an der Gesamtf√∂rderung der Musikschulen leisten kann, wollen wir mit unserer Musikschuloffensive und der Verdreifachung der Landesf√∂rderung den gro√üen Beitrag w√ľrdigen, den die Musikschulen f√ľr die kulturelle Basis in ganz Nordrhein-Westfalen leisten. Indem wir den Landesverband der Musikschulen st√§rken und zus√§tzliche Mittel f√ľr die Digitalisierung bereitstellen, stellen wir auch f√ľr die Zukunft ein relevantes und modernes Angebot musikalischer Bildung f√ľr die Kinder und Jugendlichen in Nordrhein-Westfalen sicher.‚Äú

 

Hauptgesch√§ftsf√ľhrer Helmut Dedy, St√§dtetag NRW, Hauptgesch√§ftsf√ľhrer Dr. Martin Klein, Landkreistag NRW, und Hauptgesch√§ftsf√ľhrer Christof Sommer, St√§dte- und Gemeindebund NRW: ‚ÄěDie Musikschuloffensive setzt f√ľr die kulturelle Bildung in Nordrhein-Westfalen wertvolle Impulse. Indem wir die personellen Ressourcen st√§rken, st√§rken wir auch die Qualit√§t und die Anerkennung der √∂ffentlichen Musikschulen in den St√§dten, Kreisen und Gemeinden. Gute Angebote in allen Regionen Nordrhein-Westfalens werden die Menschen nicht mehr missen wollen. Die Kommunen leisten einen erheblichen finanziellen Beitrag, um das vielf√§ltige Angebot der Musikschulen vor Ort zu gew√§hrleisten. Die Musikschuloffensive erg√§nzt dieses kommunale Engagement. Sie wird nur erfolgreich sein, wenn sie auf Dauer tr√§gt und den Bedarfen vor Ort entsprechend weiter angepasst wird.‚Äú

 

Bernd Smalla, der Vorsitzende des Landesverbands der Musikschulen in Nordrhein-Westfalen: ‚ÄěMusikschulen sind aus den kommunalen Bildungslandschaften nicht mehr wegzudenken: Sie erm√∂glichen allen Kindern und Jugendlichen auch im Umfeld des schulischen Ganztags weiterhin das aktive Musizieren, f√∂rdern Talente, machen die kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft h√∂r- und erlebbar, bef√∂rdern die Diversit√§t und entwickeln sinnvolle digitale bzw. hybride Unterrichtsformen f√ľr den Instrumental- und Vokalunterricht. Dieser Entwicklung tr√§gt die Musikschuloffensive der Landesregierung Rechnung mit zus√§tzlichen sozialversicherungspflichtigen Personalstellen, die der Sicherung und Fortentwicklung der Qualit√§t von Musikschularbeit dienen.‚Äú

 

Musikschuloffensive

Immer noch werden zahlreiche √∂ffentliche Musikschulen mit einem hohen Anteil an nicht festangestellten Lehrkr√§ften betrieben. Im Zuge der Musikschuloffensive stellt die Landesregierung daher nun eine F√∂rderung zur Verf√ľgung, die etwa 100 neuen Vollzeitstellen entspricht: Die Musikschulen erhalten je nach Gr√∂√üe eine pauschale Stellenf√∂rderung, mit der sie mehr sozialversicherungspflichtige Stellen schaffen k√∂nnen. Ziel ist es, neben der sozialen Absicherung der Besch√§ftigten die kontinuierliche Arbeit und damit auch Professionalit√§t des Musikschulpersonals als Beitrag zur Qualit√§tssicherung zu gew√§hrleisten. Die F√∂rderung des Landes ist im Rahmen des Zuwendungsvertrags u.a. an die Zusicherung des Beitrages der Kommunen gekn√ľpft und wird f√ľr jeweils rund drei Jahre, jetzt in der Regel bis zum 31. Juli 2024, festgeschrieben. So k√∂nnen die Kommunen als Arbeitgeber ihrer F√∂rderverpflichtung, Lehrkr√§fte m√∂glichst nur sozialversicherungspflichtig zu besch√§ftigen, nachkommen. Das F√∂rderkonzept der Musikschuloffensive ist gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverb√§nden und dem LVdM konzipiert worden.

 

Bereits seit 2020 stehen im Rahmen der Musikschuloffensive √ľber die Gesch√§ftsstelle des LVdM zudem allen √∂ffentlichen Musikschulen ‚Äď auch jenen, die nicht Mitglied im Verband sind ‚Äď Beratungs- und Informationsangebote zur Verf√ľgung: Fachreferentinnen und Fachreferenten unterst√ľtzen die Musikschulen unter anderem in den Bereichen Talentf√∂rderung, Nachwuchsf√∂rderung, Personalentwicklung, Digitalisierung der musikalischen Bildung oder Interkultur und Diversit√§t.

 

Digitalisierungsmittel

In den √∂ffentlichen Musikschulen war Corona-bedingt vielfach √ľber einen langen Zeitraum kein Pr√§senzunterricht m√∂glich. Um k√ľnftig ein kontinuierliches Unterrichtsangebot gew√§hrleisten zu k√∂nnen und das Angebot der Musikschulen zeitgem√§√ü auszubauen, soll im Rahmen des Kulturst√§rkungsfonds zur Finanzierung der direkten und indirekten Folgen der Bew√§ltigung der Corona-Krise eine entsprechende technische Ausstattung von Unterrichtsr√§umen und Lehrkr√§ften sowie Schulungen durch die Landesregierung gef√∂rdert werden. Ziel ist es, mehr Sch√ľlerinnen und Sch√ľler durch niedrigschwellige digitale Formaten zur erreichen.

 

Weitere Landesf√∂rderung f√ľr die Musikschulen

Die Landesregierung st√§rkt die Musikschulen auch auf weiteren Ebenen. Sie sollen als wichtige Orte der kulturellen Bildung im neuen Kulturgesetzbuch erstmalig gesetzlich verankert werden. Daf√ľr sind im Regierungsentwurf sozialversicherungspflichtig angestellte und tariflich bezahlte Musikp√§dagogen und -p√§dagoginnen an den Musikschulen als Voraussetzung f√ľr die F√∂rderung des Landes festgeschrieben. Dar√ľber hinaus hat die Landesregierung das kulturelle Bildungsprogramm ‚ÄěJeKits‚Äú, das auf der Kooperation von Grund- und F√∂rderschulen mit √∂rtlichen Musik- und Tanzschulen basiert, deutlich ausgebaut: Ziel ist es, das Programm durch eine Umstellung von zwei auf vier Jahre und eine inhaltliche Weiterentwicklung nachhaltiger f√ľr die Kinder zu gestalten. Die beteiligten Musik- und Tanzschulen werden k√ľnftig inhaltlich und programmatisch vom LVdM begleitet.

 

Quelle: https://www.mkw.nrw

 

Trauer um Heinz Dittrich

 
Foto: Konservatorium Cottbus

Von 1986 bis 1992 leitete Heinz Dittrich das Konservatorium Cottbus und baute es in dieser Zeit zu einem hervorragenden Standort der musikalischen Kinder- und Jugendbildung aus.

Es sorgte auch zu ‚ÄěDDR Zeiten‚Äú f√ľr ein kollegiales und leistungsmotivierendes Klima, das sich vor allem auch positiv auf die musikalische Talentf√∂rderung am Haus auswirkte. Diese Bem√ľhungen wurden damals schon staatlicherseits durch die Ernennung zum Konservatorium gew√ľrdigt.

 

Dar√ľber hinaus schuf er insbesondere auch alle r√§umlichen Voraussetzungen f√ľr die gedeihliche Entwicklung des Konservatoriums nach der Wende.

Der hervorragende ausgebaute Konzertsaal und der liebevoll restaurierte Jugendstilbau zeugen noch heute von seinem Lebenswerk, welches er ‚Äď mit Leidenschaften gef√ľllt ‚Äď der musikalischen Jugendbildung widmete.

 

Heinz Dittrich geh√∂rte zu den Mitbegr√ľndern des Landesverbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburgs und war von 1991 bis 1992 er einer der ersten ostdeutschen Vertreter im Bundesvorstand des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM).

 

Am 19. August 2021 verstarb Heinz Dittrich im Alter von 86 Jahren.

 

Gabriel Zinke

Fluthilfe: Solidaritšt mit dem Musikleben in den Flutgebieten

Von der Flutkatastrophe im Juli 2021 wurde auch das Musikleben in einigen L√§ndern stark getroffen: So wurden etwa Notenarchive, Instrumentenbest√§nde sowie Proben- und Veranstaltungsr√§ume von Musikschulen und -vereinen besch√§digt oder zerst√∂rt. Die Landesmusikr√§te und weitere Organisationen des Musiklebens reagierten mit gro√üem Engagement, um das von Flutsch√§den betroffene Musikleben zu unterst√ľtzen. Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz rief mit ‚ÄěMusik hilft Musik‚Äú zum Beispiel zu einer landesweiten Sammelaktion f√ľr musiktreibende Flutopfer auf, der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen warb um Spenden und der S√§chsische Musikrat gab Einnahmen eines Benefizkonzerts an musikalische Initiativen und Vereine weiter, die von der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz betroffen sind. Der Deutsche Musikrat unterst√ľtzt diese Initiativen. Helfen Sie jetzt, das Musikleben in den betroffenen L√§ndern zu sichern!

 

Aktivitäten der Landesmusikräte

 

Weitere Aktivitäten

Aufruf zur Online-Abstimmung beim Wettbewerb "Dein Song fŁr EINE WELT!"

 

Bis 23. August 2021 kann das Publikum beim Wettbewerb "Dein Song f√ľr EINE WELT!" unter www.eineweltsong.de f√ľr seinen Lieblingssong abstimmen. Der Gewinner der Abstimmung erh√§lt den Publikumspreis und sichert sich somit einen Platz auf dem EINE WELT-Album und die Studioproduktion seines Songs.

 

Der Wettbewerb ‚ÄěDein Song f√ľr EINE WELT!‚Äú ist eine Begleitma√ünahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik und wird im Auftrag des Bundeministeriums f√ľr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von Engagement Global gGmbH ‚Äď Service f√ľr Entwicklungsinitiativen bereits zum vierten Mal durchgef√ľhrt. Der Wettbewerb ruft Kinder und Jugendliche dazu auf, sich musikalisch mit Themen globaler Entwicklung zu besch√§ftigen und Verantwortung in der einen Welt zu √ľbernehmen.

 

Parallel zur Publikums-Abstimmung verschafft sich die Vorjury bereits einen √úberblick √ľber die eingereichten Songs und erstellt eine erste Auswahl der Songs mit der besten musikalischen und inhaltlichen Botschaft. Aus diesen Songs w√§hlt die Hauptjury dann am 5. und 6. Oktober die Albumpl√§tze und die Sonderpreistr√§ger aus. Am 3. Dezember werden zudem die TOP-5-Finalisten ihre Songs live auff√ľhren und die Jury den EINE WELT-Song k√ľren.

 

Mehr Informationen zum Wettbewerb ‚ÄěDein Song f√ľr EINE WELT!‚Äú und der Online-Abstimmung gibt es unter www.eineweltsong.de.

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