Kreismusikschule Johann Sebastian Bach in Mühlhausen Thüringen
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VDM News

Privat oder öffentlich ? Welche Musikschule ist besser?

Klavier, Gitarre, Schlagzeug: Musikalische Bildung gehört zur kulturellen Grundversorgung. Hierzulande bieten sowohl städtische als auch private Musikschulen Unterricht an. Die Bedingungen unterscheiden sich – mit Auswirkungen auf Anspruch und Niveau?

Moderation: Michael Köhler

 

Zum Artikel und Hörbeitrag: https://www.deutschlandfunk.de/mario-mueller-vs-matthias-pannes-privat-oder-oeffentlich.2927.de.html?dram:article_id=456290

Im Foto befindet sich ein Button zum Abspielen den Beitrags. 

 

Die Sendung "Streitkultur" in der Deutschlandradio Mediathek:

https://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=3&audioID=762876&state=

Kuratorium beim Verband deutscher Musikschulen Hessen diskutiert über aktuelle Fragen der musikpädagogischen Arbeit

„Persönlichkeit und Musizierenlernen, Kulturelle Bildung und Digitalisierung“: das Kuratorium beim Verband deutscher Musikschulen Hessen (VdM Hessen) greift in dieser Podiumsdiskussion Kernfragen der Kulturellen Bildung auf. Die Veranstaltung findet am 22. Oktober 2019 von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr im Hessischen Landtag, Wiesbaden, statt. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte an hessischen Musikschulen und Schulen, sowie politische Entscheidungsträger aller Ebenen.

Das Kuratorium beim VdM Hessen hat sich im Februar 2018 konstituiert. Ihm gehören 19 Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft, Medien und Wirtschaft an, die den Verband beraten und als Multiplikatoren für die Belange der Musikpädagogik in die Gesellschaft des Landes Hessen hinein wirken. Vorsitzender des Kuratoriums ist Professor Dr. Joachim-Felix Leonhard, ehemaliger Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

 

„Mit dieser Podiumsdiskussion im Plenargebäude des Hessischen Landtages möchte unser Kuratorium Anstöße für vielfältige Bildung geben“, freut sich Joachim-Felix Leonhard auf die Podiumsdiskussion. „Mit den Themen der Persönlichkeitsentwicklung durch das Musizieren und die Bedeutung Kultureller Bildung vor dem Hintergrund der Digitalisierung soll die Veranstaltung wichtige Akzente in der aktuellen Diskussion der musikpädagogischen Arbeit setzen“, betont Leonhard.

 

Zu den seinen Kernaufgaben und Zielen des Kuratoriums gehört es, die Arbeit des VdM Hessen auch in einen Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Themen wie Integration, Inklusion und kultureller Vielfalt zu setzen und zur Stärkung der öffentlichen Musikschularbeit in Hessen, zur Vernetzung in die Gesellschaft des Bundeslandes, aber auch zur praktischen Unterstützung und Förderung beizutragen. Dafür hat das Kuratorium als Leitlinien sieben Thesen zur Funktion und Entwicklung von öffentlichen Musikschulen aufgestellt (vgl.: www.musikschulen-hessen.de).

Aufruf zur Online-Abstimmung beim Wettbewerb "Dein Song für EINE WELT!"

 

Die Online-Abstimmung des Publikums beim Wettbewerb "Dein Song für EINE WELT!" beginnt am 5. August 2019. Ab dann kann jeder drei Wochen bis zum 26. August 2019 unter www.eineweltsong.de für seinen Lieblingssong abstimmen. Der Gewinner erhält den Publikumspreis und somit die Studioproduktion seines Songs in Berlin sowie die Platzierung auf dem EINE WELT-Album.

 

Der Wettbewerb „Dein Song für EINE WELT!“ ist eine Begleitmaßnahme zum Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik und wird im Auftrag des Bundeministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen bereits zum dritten Mal durchgeführt. Der Wettbewerb ruft Kinder und Jugendliche dazu auf, sich musikalisch mit Themen globaler Entwicklung zu beschäftigen und Verantwortung in der einen Welt zu übernehmen.

 

Auf die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs warten Geld- und Sachpreise im Wert von über 70.000 Euro. Dazu gehören unter anderem Live-Auftritte, Workshops und professionelle Studioaufnahmen. Die 23 besten Songs werden gemeinsam mit erfahrenen Musikerinnen und Musikern aufgenommen und auf dem EINE WELT-Album Vol. 3 veröffentlicht. Der Gewinnersong erhält nicht nur den Titel „EINE WELT-Song“, sondern auch einen professionellen Musikvideodreh. Der EINE WELT-Song begleitet daraufhin die neunte Runde des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik als Hymne.

 

Mehr Informationen zum Wettbewerb „Dein Song für EINE WELT!“ und der Online-Abstimmung gibt es auf www.eineweltsong.de.

Die Kunst des Zusammenspiels

Die Deutsche Streicherphilharmonie ist das jüngste Spitzenorchester Deutschlands. Die Musikerinnen und Musiker kommen aus Musikschulen in ganz Deutschland und geben regelmäßig Konzerte im In- und Ausland. „Alma!“ heißt die aktuelle CD, die Elisabeth Hahn auf Deutschlandfunk Kultur vorstellt:

"Neues Album 'Alma!' von Deutscher Streicherphilharmonie: Die Kunst des Zusammenspiels"

 

Die CD kann bestellt werden unter: www.musikschulen.de.

Kompositionswettbewerb 2019: "Beethoven ? zurück in die Zukunft"

 

Veranstalter: Verband deutscher Musikschulen, Bonn

Förderer: Hermann Josef Abs-Stiftung, Bonn

 

Im Jahr 2020 will die Deutsche Streicherphilharmonie unter Leitung ihres Chefdirigenten Wolfgang Hentrich aus Anlass der dann 30 Jahre bestehenden Deutschen Einheit ein Zeichen für den Einheitsgedanken setzen, indem sie in allen 16 Bundesländern an bedeutsamen Veranstaltungsorten jeweils ein Konzert gibt. Deutschlandfunk Kultur und der WDR haben ihr Interesse, sich im Sinne einer intensiven medialen Begleitung für den Erfolg des Projektes zu engagieren, bereits zugesagt.

 

Neben Werken aus dem aktuellen Repertoire des Orchesters soll in den Konzerten des Projektjahres 2020 auch eine auf das junge Spitzenensemble der Musikschulen zugeschnittene Komposition gespielt werden, die der Verband deutscher Musikschulen unter den Einsendungen des Kompositionswettbewerbs mit einer Fachjury ermitteln und prämieren wird. Einzelheiten dazu finden Sie  hier.

 

Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins

Nach einem bejubelten musikalischen Auftakt im Kloster Michaelstein in Blankenburg/Harz und im Gerhard-Hauptmann-Theater Zittau haben die 11- bis 20-jährigen Musiker und Musikerinnen der Deutschen Streicherphilharmonie (DSP) unter Leitung ihres Chefdirigenten Wolfgang Hentrich am 14. Juli 2019 ein fulminantes Konzert im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins gegeben. Das jüngste Bundesauswahlorchester gastierte dort zum zweiten Mal und spielte unter anderem erneut gemeinsam mit der Pianistin SoRyang das Klavierkonzert Nr. 2 von Chopin. Im zweiten Konzertteil war das Publikum hörbar ergriffen von der Kammersinfonie c-Moll op. 110a von Dimitri Schostakowitsch: Kein Rascheln oder Husten war mehr im nahezu ausverkauften Saal zu hören. Mit Standing Ovations dankten die Zuhörer für die exzellente Leistung des jungen Spitzenorchesters aus Deutschland, die mit der Pizzicato-Polka der Brüder Strauß als Zugabe für einen beschwingten Ausklang sorgten. Die Reihe wird im kommenden Jahr fortgesetzt, wenn die Deutsche Streicherphilharmonie am 10. Juli 2020 erneut in diesem weltweit begehrten Konzertsaal zu hören sein wird.

 

Während ihrer zweiwöchigen Sommertournee wird das junge Spitzenensemble der Musikschulen noch zwei weitere Konzerte geben: am 19. Juli 2019  im Kloster Chorin und am 21. Juli 2019 im Historischen Kursaal in Bad Lauchstädt. Auf dem Programm stehen das „Andante festivo“ von Jean Sibelius, das Brandenburgische Konzert Nr. 3 von Johann Sebastian Bach, die Capriol-Suite von Peter Warlock, die Kammersinfonie c-Moll op. 110a von Dimitri Schostakowitsch, „Nimrod“ von Edward Elgar und „Der Sommer“ aus den vier Jahreszeiten, op. 8 von Antonio Vivaldi.

 

In die Tournee sind zwei intensive Probenphasen mit den langjährigen Dozenten des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, dem Patenorchester der DSP, inkludiert, um das anspruchsvolle und umfangreiche Programm der Konzerte, aber auch für das große Projekt 2020 der Deutschen Streicherphilharmonie anlässlich „30 Jahre Deutsche Einheit“ vorzubereiten. Im September 2019 folgen dann weitere Konzerte im Rahmen des Beethovenfestes.

 

1973 als Rundfunk-Musikschulorchester der DDR gegründet ist das Ensemble bereits seit vielen Jahren ein klingender Botschafter einer erfolgreichen Wiedervereinigung. Seit 1991 hat es seinen Sitz in Bonn in der Trägerschaft des Verbandes deutscher Musikschulen (VdM). Die Deutsche Streicherphilharmonie wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

 

Konzerttermine:

 

19. Juli 2019, 16:00 Uhr

Kloster Chorin

(Karten: http://www.kloster-chorin.org/konzert-der-deutschen-streicherphilharmonie) 

 

21. Juli 2019, 15:00 Uhr

Historischer Kursaal des Goethe-Theaters in Bad Lauchstädt

Karten: https://goethe-theater.com/spielplan/)

 

12. September 2019, 20:00 Uhr

Stadthalle Troisdorf, Konzert beim Beethovenfest  2019

(Karten: https://shop.derticketservice.de/beethovenfest/details/?evId=1973510)

 

13. September 2019, 20:00 Uhr

Heinsberg, Konzert zum 50. Jubiläum der Jugendmusikschule Heinsberg

(Karten: https://www.jms-hs.de/termine/termine-details/dt-streicherphilharmonie-yuhao-guo)

 

14. September 2019, 20:00 Uhr

Jungholzhalle Meckenheim, Konzert beim Beethovenfest 2019

(Karten: https://shop.derticketservice.de/beethovenfest/details/?evId=1974113)

 

15. September 2019, 18:00 Uhr

Stadttheater Rheinbach, Konzert beim Beethovenfest 2019

(Karten: https://shop.derticketservice.de/beethovenfest/details/?evId=1974455)

 

Weitere Informationen unter www.deutsche-streicherphilharmonie.de

 

Presseservice:

Das DSP-Logo und Fotos sind abrufbar unter www.musikschulen.de/service/presse/pressematerial/downloads-presse/index.html.

 

Jüngstes Spitzenorchester gastiert im Theater Zittau

Gerade einmal 11 Jahre alt sind die jüngsten Mitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie und mit 18 Jahren gehören sie bereits zu den „Alten“ in Deutschlands jüngstem Spitzenorchester. Der beste Streichernachwuchs aus dem bundesweiten Raum ist hier versammelt und beeindruckt das Publikum auf deutschen und internationalen Bühnen mit seinem hohen technischen Können und hinreißender Spielfreude.

 

Es ist nicht das erste Mal, dass die Deutsche Streicherphilharmonie in der Oberlausitz gastiert. Sie ist immer wieder gern gesehener Gast bei der Sternemanufaktur in Herrnhut und beim Lausitzer Musiksommer 2016 brillierte sie im Dom zu Bautzen. Nun freuen sich die jungen Musikerinnen und Musiker, am 12. Juli 2019, 17:00 Uhr, im Gerhart-Hauptmann-Theater in Zittau zu konzertieren. Unter der Leitung ihres Chefdirigenten Wolfgang Hentrich spielen sie in der ersten Konzerthälfte Johann Sebastian Bachs Brandenburgisches Konzert  Nr. 3 und das Klavierkonzert Nr. 2 von Frédéric Chopin  – letzteres solistisch besetzt mit der koreanischen Pianistin SoRyang, mit der das Orchester bereits eine erfolgreiche und bereichernde Zusammenarbeit verbindet. Mit der Kammersymphonie op. 110a von Dmitri Schostakowitsch steht im zweiten Konzertteil ein Werk auf dem Programm, das Publikum wie Musiker gleichermaßen zutiefst berührt. Im Anschluss daran weiterzuspielen und -zuhören, ist eine Herausforderung besonderer Art, einfühlsam gelöst mit Edward Elgars „Nimrod“. Furios endet dann der Ausklang mit Antonio Vivaldis „Sommer“ aus den vier Jahreszeiten, op. 8.

 

Nach Zittau erwarten den jungen, hochbegabten Streichernachwuchs in diesem Jahr ein besonderer Konzerthöhepunkt: Am 14. Juli gastiert die Deutsche Streicherphilharmonie zum zweiten Mal in einem der berühmtesten Konzertsäle der Welt, dem Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Hier werden sie unter anderem erneut gemeinsam mit der Pianistin SoRyang das Klavierkonzert Nr. 2 von Chopin spielen.

 

Die Mitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie haben sich über ein Probespiel für die Mitwirkung in dem Bundesauswahlorchester qualifiziert und treffen sich mehrmals im Jahr zu Probenphasen und Konzertreisen. Die hohe Qualität des einzigartig differenzierten Streicherklangs ist vor allem durch die kontinuierliche Arbeit mit dem langjährigen Dozententeam – allesamt Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, dem Patenorchester der DSP – geprägt. 1973 in (Ost-)Berlin als Rundfunk-Musikschulorchester gegründet, ist das Ensemble seit 1991 in der Trägerschaft des Verbandes deutscher Musikschulen. Die Deutsche Streicherphilharmonie wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Konzert der Deutschen Streicherphilharmonie in Zittau

Freitag, 12. Juli 2019, 17:00 Uhr        

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau

Theaterring 12, 02763 Zittau

Tickets online unter www.g-h-t.de

Weitere Informationen unter www.deutsche-streicherphilharmonie.de

Große Erfolge für Mitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie bei ?Jugend musiziert"

Beim diesjährigen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert" konnten wieder zahlreiche Mitglieder der Deutschen Streicherphilharmonie große Erfolge feiern. Das Orchester gratuliert den Preisträgern:

 

Altersgruppe III

Alexander Bergert, Violine, 2. Preis

Zoe Buschjost, Violine, mit sehr gutem Erfolg teilgenomen

Clemens Fischer, Violine, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Raphael Tobit KĂĽster, Violine, 1. Preis

Juliana Catriona Laenger, Violine, 2. Preis

Paula Sophie Prudlo, Violoncello, 2. Preis

Leonard Stanoschefsky, Kontrabass, 1. Preis

Jasmin Marie Tittmann, Violine, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Erich Andrej Wenge, Violine, 3. Preis

 

Altersgruppe IV

 

Eva Brockhaus, Kontrabass, 1. Preis

Marlin Flagmansky, Violine, 3. Preis

Leonore Magdalena Gremm, Violine, 3. Preis

Paula Harders, Violoncello, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Kei Kashiwabara, Violine, 2. Preis

Julia Knappe, Violine, 2. Preis

Rhoda Josianna Knötzele, Violine, 2. Preis

Lennart Emilian Mäkelä, Violoncello, 3. Preis

Tareq Matar, Violine, 2. Preis

Antonia MĂĽtze, Viola, 1. Preis

Antonia MĂĽtze, Violine, 2. Preis

Sophia Rau, Violine, 3. Preis

Lucilla Rudolph, Violine/Viola, 2. Preis

Rosalie Rudolph, Violine/Viola, 2. Preis

Clara Schmidek, Violoncello, 2. Preis

Alma-Magdalena Staemmler, Violoncello, 1. Preis

Kim-Chi Vanessa Stutzinger, Violine, 1. Preis

Nikolaj Trivukas, Kontrabass, 2. Preis

Rahel Weiler, Violine, 3. Preis

Nele Philine Weisshampel, Violine, 3. Preis

Hemma Wenzler, Violine, 1. Preis

 

Altersgruppe V

Beatriz AragĂłn Carreno, Viola, 1. Preis

Benedict Johannes Brouwer, Kontrabass, 3. Preis

Fiona Buhr, Viola, 2. Preis

Helena Correa, Viola, 2. Preis

Antonia Fabricius, Kontrabass. 3. Preis

Elias Falk, Viola, 1. Preis

Hannah Forg, Violine, 1. Preis

Gioia GroĂźmann, Violine, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Rosa Hagendorf, Violine, 1. Preis

Fiona Hagner, Violoncello, 3. Preis

Lara Hansmann, Violine, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen 

Tobija Harders, Violoncello, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Leo Herrero Schmidt, Violoncello, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Noemie Kurth, Violine, 1. Preis

Livia Paté, Viola, 1. Preis

Lea Ruth Preiß, Violine, mit sehr gutem Erfolg teilgenommen 

Chira Lea Scheidner, Kontrabass, 2. und 1. Preis

Marei Schibilsky, Violoncello, 1. Preis

Aaron Schröer, Violoncello, 1. Preis

 

 

Der 56. Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" fand vom 6. bis 13. Juni 2019 in Halle (Saale) statt. Mehr als 2.900 Jugendliche hatten sich für das Finale des über drei Wettbewerbsebenen ausgetragenen renommierten Nachwuchswettbewerbs qualifiziert. 1.400 Wertungsspiele standen in den acht Tagen auf dem Programm, 114 Juroren in 29 Gremien bewerteten die künstlerischen Leistungen der jungen Leute und vergaben Punkte und Preise.

Sächsische Verfassungsmedaille 2019 für Wolfgang Hentrich

Die Verfassungsmedaille erhielt Wolfgang Hentrich (Mitte) von Landtags-
präsident Rößler im Beisein der Vizepräsidenten Andrea Dombois und
Horst Wehner ĂĽberreicht. Foto: Steffen FĂĽssel

 

Wolfgang Hentrich, Chefdirigent der Deutschen Streicherphilharmonie, ist am 1. Juni 2019 zusammen mit sechs weiteren Persönlichkeiten vom Präsidenten des Sächsischen Landtages, Matthias Rößler, im Dresdner Ständehaus mit der Sächsischen Verfassungsmedaille ausgezeichnet worden. Die Medaille erhielt er am 5. Juni von Landtagspräsident Rößler im Beisein der Vizepräsidenten Andrea Dombois und Horst Wehner überreicht.

 

In der Begründung heißt es: „Der 1. Konzertmeister der Dresdner Philharmonie ist u. a. Leiter des Philharmonischen Kammerorchesters und leitet seit 2013 die Deutsche Streicherphilharmonie. Er gilt als Förderer einer traditionsreichen sowie neugierig-zeitgenössischen Musikkultur in Dresden und unterstützt begabte Nachwuchsmusiker.“

 

Mit der Verfassungsmedaille werden Männer und Frauen geehrt, die sich auf sozialem, künstlerischem, wissenschaftlichem, wirtschaftlichem oder politischem Gebiet besonders um die Werte der Sächsischen Verfassung verdient gemacht haben.

Die Erfolgsformel für gute Noten - und Kinder, die zum Musikunterricht gehen

Seit Jahren diskutieren Eltern, Lehrer und Politiker, was Kindern dabei hilft, in der Schule erfolgreich zu sein, was ihre Konzentrationsfähigkeit steigert und welche Rolle die familiäre Situation dabei spielt. Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft haben nun in einer neuen Studie untersucht, welche Faktoren tatsächlich einen Einfluss auf die Leistungen von Viertklässlern in der Schule haben – und welche nicht. Das Ergebnis: Kinder, die mehrmals in der Woche in ihrer Freizeit Sport treiben, regelmäßig zum Musikunterricht gehen und in ihrer Freizeit lesen, sind nicht nur besonders gut in Deutsch und in Mathe, sondern können sich auch besser konzentrieren als ihre Mitschüler.

 

In der Studie heißt es: „Eine andere Form des persönlichen Kapitals in Form von kulturellem Kapital kann durch die Teilnahme am Musikunterricht beobachtet werden (Southgate/Roscigno, 2009). Hier zeigt sich ein ähnliches Ergebnis. Kinder, die diesen in Anspruch nehmen, erreichen in den drei Kompetenztests [Mathematik, Lesen und Orthografie] und bei der Konzentrationsfähigkeit deutlich bessere Ergebnisse (…). Durch die Kontrolle für das Bildungsniveau der Eltern und das Haushaltseinkommen kann zu einem gewissen Grad ausgeschlossen werden, dass dieser Zusammenhang allein darauf zurückzuführen ist, dass sich besser gebildete und wohlhabendere Eltern den Musikschulunterricht für ihre Kinder eher leisten können.“

 

Bei der Mediennutzung jedoch gelte: "Wenn Kinder täglich höchstens zwei Stunden Fernsehen schauen oder am Computer spielen, hat das positive Auswirkungen auf die schulischen Leistungen. Wer deutlich mehr Zeit mit Medien verbringt – vier Stunden oder mehr – bekommt von den Lehrkräften deutlich schlechtere soziale Fähigkeiten bescheinigt als Schüler mit maßvollem Medienkonsum".

 

In ihrem Fazit schreiben die Autoren, „dass ein starker Zusammenhang zwischen der Freizeitgestaltung von Grundschulkindern und ihrer Kompetenzentwicklung besteht. Für die Fähigkeiten in Mathematik, Lesen und Orthografie sind dabei insbesondere die sportlichen und musischen Aktivitäten von Bedeutung, wohingegen für die sozialen Fertigkeiten und die Konzentrationsfähigkeit die Mediennutzung eine besonders große Rolle spielt.“ Einer der Schlüsse für die Politik, die die Autoren daraus ableiten ist, „dass den Kindern in Ganztagsschulen und Betreuungseinrichtungen gezielt entwicklungsfördernde Aktivitäten wie Musikschulunterricht und Raum für sportliche Aktivität angeboten werden sollten.“

 

Die IW-Studie „Lebenslagen und Kompetenzentwicklung von Grundschulkindern“

von Wido Geis-Thöne und Ruth Maria Schüler ist abrufbar unter https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/IW-Trends/PDF/2019/IW-Trends_2019-02-06_Grundschulkinder.pdf

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